Bei bestem Museumswetter macht sich am Mittwoch, den 22. Mai 2019, die 6b mit Frau Klose und Frau Feucht auf den Weg nach München. Im Bayerischen Nationalmuseum wollen die Schülerinnen und Schüler etwas über den Wandel der Musikinstrumente erfahren. Dies gelingt heute gleich dreifach: 1. im Museum gibt es verschiedenste historische Instrumente zu bestaunen. Es sind so viele Instrumente, dass sich die Schüler nur bestimmte davon genauer ansehen. Wir entdecken gemeinsam, dass eine historische Gambe nicht nur aus Fichten- und Ebenholz besteht. Auch Elfenbein, Schildpatt, Perlmutt und Silber hat ein deutscher Instrumentenbauer 1691 hier verarbeitet. Das war den meisten neu, dass der Schildkrötenpanzer als Material für Intarsien herhalten musste. 2. der Musikexperte Dr. Gunther Joppig hat einige dieser Instrumente zum Anfassen dabei und spielt jeweils darauf vor. Die Klänge reichen von sehr laut bis zu sehr hoch. Die höchsten Töne erzeugte Herr Joppig für uns auf einer `Flageolet`. Das ist eine gut 10 Zentimeter lange Flöte aus Elfenbein, die im 19. Jahrhundert eingesetzt wurde, um Kanarienvögeln einfache Volksmelodien beizubringen. 3. Die Schüler dürfen ausgewählte Instrumente selbst testen. Wie zu sehen ist, gibt die Klasse 6b an Harfe, Trompete, Trommel und Pauken eine gute Figur ab.
C. Feucht