Wir alle sind täglich oft stundenlang im Internet unterwegs, ohne uns viele Gedanken über die Gefahren zu machen, die dort lauern. Ein Experte auf dem Gebiet Cybercrime war nun zu einem Vortrag an der Staatlichen Realschule Herrsching, um SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte für die Risiken im digitalen Leben zu sensibilisieren.

Der zweite Konrektor Marcus Detsch begrüßte den Referenten Tom Weinert, der innerhalb des Polizeipräsidiums München das Ressort „Neue Medien“ betreut.

Zu Beginn stellte der Medienexperte sich selbst vor: „Hallo, ich bin Anja, 12 Jahre, meine Lieblingsfarbe ist Pink und ich finde Justin Bieber geil.“ Den Zuhörern war selbstverständlich klar, dass dies nicht stimmt, im Internet hätte der erwachsene Mann – als Anja getarnt – aber ein böses Spiel treiben können.

An vielen weiteren konkreten Beispielen veranschaulichte Tom Weinert die Gefahren im Netz und zeigte auf, wie wir uns und unsere Kinder besser schützen können. Besonders die erzieherische Verantwortung der Eltern lag ihm am Herzen. Ihnen nannte er eine Reihe von hilfreichen Webseiten, wie etwa http://www.klicksafe.de.

Tom Weinert betonte: „Nicht die neuen Medien sind gefährlich, die Gefahr sitzt 50 Zentimeter vor dem Bildschirm.“ Sehr wichtig sei neben sicheren Passwörtern das ständige Durchführen von Updates.

Marcus Detsch bedankte sich herzlich bei dem Medienexperten für den äußerst informativen und gleichzeitig sehr unterhaltsamen Vortrag und beim Lions Club München-Würmtal für die Finanzierung der Veranstaltung.

 

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Heiner Lurz (Lions Club), Johann Koloczek (Lions Club), Tom Weinert, Lucia Vetter (Lions Club) und zweiten Konrektor Marcus Detsch