

Kurz vor der echten Bundestagswahl am 23. Februar wurde es an der RSH spannend: In der Woche vor dem Wahltag durften die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen im Rahmen der Juniorwahl ihr demokratisches Wissen austesten! Die Stimmzettel aus dem Wahlkreis Starnberg/Landsberg a.L., Wahlkabinen, eine „echte“ Wahlurne – alles war vorbereitet, um den jungen Wählerinnen und Wählern das Gefühl zu geben, selbst Teil des demokratischen Prozesses zu sein.
In den Unterrichtsstunden vorher war der Wahlkampf in den Klassenzimmern angekommen: Welche Parteien stehen zur Wahl? Was sind deren Positionen? Und vor allem – was bedeutet es, eine eigene Stimme abzugeben? Wahlplakate wurden analysiert, der Wahl-O-Mat genutzt und bereits im Herbst wurden die Parteien anhand unterschiedlicher Grundpositionen voneinander abgegrenzt und verglichen. Am Ende hatte jede und jeder eine Vorstellung davon, was die eigene Stimme bewirken kann.
Der Durchführung der Juniorwahl stand dann nichts mehr im Wege: Die Wahlkabinen wurden aufgebaut, die Schüler erhielten ihre Wahlzettel und die Wahlurne stand bereit. Doch bevor es ans Wählen ging, gab es noch eine kurze Erinnerung an die Wahlrechtsgrundsätze: geheim, frei, unmittelbar, gleich und allgemein.
Nacheinander begaben sich die Schülerinnen und Schüler in die Wahlkabine – einige entschieden sich sehr zügig, andere überlegten etwas länger. Doch egal, wie lange man brauchte – das Gefühl, eine Entscheidung zu treffen, war für alle das Gleiche: Es war der erste Schritt in die Welt der Politik!
Mit der Juniorwahl wurde den Jugendlichen nicht nur ein Stück Demokratie näher gebracht, sondern auch die Bedeutung des Wahlrechts verdeutlicht. Sie konnten hautnah erleben, wie eine Wahl funktioniert und welche Verantwortung es mit sich bringt eine Stimme abzugeben. Denn, wie man weiß, jede Stimme zählt – und die Juniorwahl war der Beweis, dass auch die nächste Generation in der Demokratie aktiv mitmischen kann.
Die Ergebnisse an unserer Schule entsprachen am Ende zum einem dem Trend der Jungwähler bei der Bundestagswahl: die Linke konnte stark punkten – und zum anderen war es dann doch auch ein typisch „bayerisches“ Ergebnis: die CSU wurde stärkste Kraft bei unseren Schülerinnen und Schülern.
M. Feroz/ M. Ünalan


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