herzlich willkommen an der Staatlichen Realschule Herrsching! Sollten Sie zum neuen Schuljahr 2026/27 Ihr Referendariat bei uns antreten, benötigen wir vorab per Mail einige Informationen von Ihnen: Fächerverbindung, Name/Vorname, 1. Wohnadresse, Mobilnummer, Familienstand, Kinderzahl, Geburtsdatum
Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Wir freuen uns auf Sie! Petra Fraunhofer – Seminarsekretärin
Die vergangenen Tage standen an unserer Schule im Zeichen des Sports.
Bundesjugendspiele und Spendenlauf Klassen 5 und 6
Den Auftakt machten die klassischen Bundesjugendspiele, bei denen die Athletinnen und Athleten der 5. und 6.Klassen über sich hinauswuchsen und echte sportliche Höchstleistungen erzielten – ob auf der Laufbahn, beim Weitsprung oder Werfen.
Direkt am nächsten Tag zeigten die Schülerinnen und Schüler beim Spendenlauf große Ausdauer und Teamgeist. Runde um Runde gaben die Jüngsten alles für den guten Zweck: Dank des unermüdlichen Einsatzes der Läuferinnen und Läufer konnten insgesamt 1744km für das „Kinderwerk Lima“ erlaufen werden. Mit unglaublichen 649 Runden hat sich die 5d den Gesamtsieg geholt. Der erzielte Spendenbetrag wird in der letzten Schulwoche bekannt gegeben.
Turniertag Klasse 9
Außerdem wurde in den neunten Klassen das mit Spannung erwartete Fußball- und Beachvolleyballturnier durchgeführt. Die Teams lieferten sich in der Halle und im Sand packende Duelle. Vor dem großen Finale heizten unsere Cheerleader dem Publikum ein und stimmte die Zuschauer auf das Entscheidungsspiel 9A gegen 9C ein. Glückwunsch an die Gewinnerklasse 9A, die beim Fußball und Beachvolleyball den Pokal hochhalten konnte.
Bewegung, Gemeinschaft und soziales Engagement standen an der Realschule Herrsching beim diesjährigen Spendenlauf im Mittelpunkt.
Alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen – insgesamt elf Klassen – drehten bei bestem Laufwetter ihre Runden und setzten damit ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen zu motivierender Musik fiel der Startschuss. Runde um Runde liefen die Kinder mit großem Einsatz und viel Begeisterung. Jede Schülerin und jeder Schüler hatte sich im Vorfeld einen oder mehrere Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene Runde einen zuvor vereinbarten Betrag spenden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden 5.475 Runden absolviert. Das entspricht einer Strecke von rund 2.200 Kilometern – ungefähr der Entfernung von Herrsching bis nach Lissabon. Der Erlös des Spendenlaufs kommt dem „Kinderwerk-Lima“ zugute.
Die Organisation setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, Kindern aus armen Familien den Schulbesuch in Peru, Paraguay und Burundi zu ermöglichen. Sie betreibt mehrere Schulen und Bildungsprojekte und schafft damit die Grundlage für bessere Zukunftsperspektiven. Mit ihrem sportlichen Einsatz leisten die Schülerinnen und Schüler der Realschule Herrsching einen wichtigen Beitrag, damit auch benachteiligte Kinder die Chance auf Bildung erhalten.
Der Spendenlauf war nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern vor allem ein Gemeinschaftserlebnis. Die gute Stimmung, die gegenseitige Motivation und das gemeinsame Ziel machten die Veranstaltung zu einem besonderen Tag für die gesamte Schulfamilie.
Ein herzlicher Dank gilt allen Sponsorinnen und Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung diesen Erfolg möglich gemacht haben. Ebenso bedankt sich die Realschule Herrsching bei allen Helferinnen und Helfern, die zur gelungenen Organisation des Spendenlaufs beigetragen haben. Gemeinsam wurde eindrucksvoll gezeigt, wie viel bewegt werden kann, wenn sich viele Menschen für eine gute Sache einsetzen.
Abschlussfeier an der Realschule Herrsching – ein emotionaler Abschied für 152 erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen
Mit einer festlichen Feier verabschiedete die Realschule Herrsching ihre 152 Absolventinnen und Absolventen. Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus fand in der aufwendig mit großen Luftballons dekorierten Turnhalle die feierliche Zeugnisübergabe statt.
Die beiden Konrektoren Markus Volke und Alexander Zeller begrüßten die vielen Ehrengäste. Zu ihnen zählten unter anderem der Herrschinger Bürgermeister Christian Schiller, Landrat Stefan Frey, Pfarrer Simon Rapp, der Seefelder Bürgermeister Klaus Kögel, der Gilchinger Bürgermeister Stefan Siegl, Anna Homann vom Lions Club, die ehemalige Schulleiterin Rita Menzel-Stuck sowie Vertreter des Elternbeirats und des Zweckverbands. Auch die Familien, Freunde und Lehrkräfte der Schülerinnen und Schüler waren zahlreich vertreten.
In ihren Grußworten gratulierten Bürgermeister Christian Schiller und Landrat Stefan Frey den Absolventinnen und Absolventen zu ihren Leistungen. Schiller betonte dabei, dass hinter jedem schulischen Erfolg auch die Unterstützung der Eltern stehe, und sprach ihnen dafür einen besonderen Dank aus. Er appellierte an die Jugendlichen: „Probiert euch aus, geht los, bleibt in Bewegung.“ Landrat Stefan Frey ermutigte die Schülerinnen und Schüler, ihre Zukunft aktiv zu gestalten und sich in die Gesellschaft einzubringen. Zugleich warb er dafür, der Region treu zu bleiben. Der Landkreis biete zahlreiche berufliche Perspektiven – was sich jedes Jahr beim Berufsinformationsabend der Realschule mit seinen vielen teilnehmenden Unternehmen zeige.
Im Verlauf der Feier wurden die Abschlusszeugnisse feierlich von Schulleiter Christian Schmitz und den Klassenleiterinnen und Klassenleitern überreicht. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von stimmungsvollen Stücken des Chors sowie beeindruckenden Solobeiträgen, darunter „Test drive – How to Train your Dragon“ des 9.-Klässlers Andreas Würschinger am Piano.
Ein wichtiger Programmpunkt war die gemeinsame Rede der Schülersprecherinnen Milla Thevißen und Anna Beiwinkler. Mit humorvollen Anekdoten über Lehrkräfte sowie Mitschülerinnen und Mitschüler blickten sie auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück und sorgten dabei immer wieder für Lacher. Sie bedankten sich bei der Schule für die Unterstützung – gerade auch in schwierigen Zeiten – und dafür, dass jede und jeder als Mensch wahrgenommen wurde. Als wichtigste Erkenntnis nahmen sie mit: „Erfolg ist individuell – jeder Weg verdient Anerkennung.“ Als Erinnerung an ihren Jahrgang überreichten sie ein Foto aller Absolventinnen und Absolventen und für jedes Mitglied der Schulleitung als Dankeschön ein Kuscheltier.
Für ihr besonderes soziales Engagement wurden 18 Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet. Während ihrer Schulzeit hatten sie sich unter anderem als Streitschlichter und Streitschlichterinnen, im Schulsanitätsdienst, im Schultheater oder im Technikteam eingebracht. Außerdem wurden die Schülerinnen und Schüler mit den besten Leistungen des Abschlussjahrgangs besonders geehrt: Rica Grüneberg und Kiana Lörch erzielten den Traumnotendurchschnitt von 1,0, dicht gefolgt von Julian Magg und Charlize Schlemmer (1,09) und Martina Bauer und Antonia Schlögel (1,18). Die Anerkennungsgeschenke wurden vom Lions Club gestiftet.
Schulleiter Christian Schmitz verabschiedete sich am Ende der Veranstaltung nicht nur von den Absolventinnen und Absolventen, sondern auch von drei Kolleginnen, die die Schule zum nächsten Schuljahr verlassen, sowie von seinem 2. Stellvertreter Alexander Zeller, der nach drei Jahren in Herrsching 1. Konrektor in Moosach wird. Er freue sich für ihn, lasse ihn aber nur sehr schweren Herzens ziehen.
In seiner Abschlussrede, die – wie schon in den vergangenen Jahren – von einem Lied inspiriert war, gratulierte Schulleiter Christian Schmitz den Absolventinnen und Absolventen zu ihren herausragenden Leistungen: 28 von ihnen erreichten einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma. Mit Fotos aus der Prüfungssituation, die ebenso wie die Abschlussfeier in der Turnhalle stattfand, sorgte er für einige amüsante Momente. Zugleich fand er aber auch nachdenkliche und ernste Worte.
Diesmal griff er Herbert Grönemeyers „Du bist da“ auf und zitierte daraus die Zeile: „Bist du da, wenn zu viel Gestern droht?“ Mit Blick auf aktuelle Entwicklungen betonte er: „Menschenwürde ist unser aller Aufgabe und Schutz.“ Er rief alle Gäste sowie die Absolventinnen und Absolventen dazu auf, sich für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzusetzen und sich nicht von KI-Filtern und bearbeiteten Bildern blenden zu lassen. Zum Abschluss seiner Rede gab er als Erinnerung daran allen ein Bild mit: Die Decke der Turnhalle wurde in Regenbogenfarben angestrahlt – als sichtbares Zeichen für Vielfalt und Offenheit.
Nach der feierlichen Zeugnisverleihung ließen die Schülerinnen und Schüler den Abend gemeinsam mit ihren Familien und Lehrkräften im Atrium und in den umliegenden Klassenzimmern ausklingen. Der Erlös des Sektempfangs kommt dem Hospizverein im Pfaffenwinkel zugute. Den Abschluss des Abends bildete für die Absolventinnen und Absolventen die vom Elternbeirat organisierte Abschlussparty in Frieding.
Herrsching, 15. Juli 2026 – Mit einer eindrucksvollen Vernissage präsentierten die Klassen 8a und 8G der Realschule Herrsching ihre Kunstaktion zum Thema „#safeouroceans“. Über fünf Monate hinweg arbeiteten die Schülerinnen und Schüler jede Woche eine Unterrichtsstunde lang in Gruppen an übergroßen Skulpturen von Meerestieren wie Schildkröten, Quallen und Oktopussen. Das Besondere: Die Kunstwerke entstanden vollständig aus gesammeltem und gereinigtem Plastikmüll.
Den Auftakt des Projekts bildete bereits zu Beginn des Schuljahres ein Workshop, in dem die Jugendlichen den sicheren Umgang mit Werkzeugen und die Bearbeitung von Kunststoff erlernten. Aus vermeintlichem Abfall entstanden so beeindruckende Kunstwerke, die auf die zunehmende Vermüllung der Meere aufmerksam machen.
Ein Blickfang der Ausstellung war der große Slogan:
„Plastik verschwindet nicht, es wird nur immer kleiner.“
Passend dazu wurde der Ausstellungsraum mithilfe von Licht- und Tontechnik in eine faszinierende Unterwasserwelt verwandelt. Blau schimmernde Lichteffekte und Meeresgeräusche ließen die Besucherinnen und Besucher förmlich in die Tiefen der Ozeane „abtauchen“. Zwischen den riesigen Meerestieren entstand das Gefühl, selbst Teil dieser bedrohten Welt zu sein.
Bereits im Februar hatte die Schule mit einem Projekttag unter dem Zeichen #safeouroceans auf das Thema aufmerksam gemacht. Zu Gast waren das Unternehmen „Einmal ohne, Bitte“, das über richtige Mülltrennung informierte, sowie die Captain Paul Watson Foundation Germany e. V., die von ihrem Einsatz für den Meeresschutz berichtete. Auch bei der Vernissage war die Stiftung vertreten und begeisterte mit einem spannenden Vortrag, der zum Nachdenken anregte.
„Am Anfang konnten wir uns gar nicht vorstellen, dass aus dem ganzen Plastik einmal eine riesige Schildkröte wird“, erzählte ein Schüler der 8ten Klasse stolz. Ein Besucher lobte die Ausstellung: „Die Skulpturen sind beeindruckend und zeigen eindrucksvoll, warum wir unsere Gewässer besser schützen müssen.“
Schulleiter Christian Schmitz blickte bereits nach vorne: „Wir werden künftig Clean-ups direkt hier an unserem wunderschönen Ammersee durchführen.“ Unterstützung sagte auch Dominik von der Captain Paul Watson Foundation Germany e. V. zu: „Anpacken statt nur reden – jeder noch so kleine Schritt zählt.“
Die Skulpturen werden am Ende des Schuljahres wieder zerlegt und in einem weiteren Workshop neu verarbeitet. Was daraus entsteht, möchte Kunstlehrerin Frau Weindl noch nicht verraten. Sicher ist jedoch: Das Projekt hat gezeigt, dass Kunst Menschen bewegen und für den Schutz von Gewässern und Ozeanen sensibilisieren kann – denn saubere Meere gehen uns alle an.
Die Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionsunterrichts der Klassen 5D und 5F unternahmen am 17.07.2026 gemeinsam einen Unterrichtsgang zur Pfarrkirche in Herrsching. Dort wurden sie von Pfarrer Simon Rapp begrüßt, der ihnen die Kirche zeigte und viele interessante Informationen zu ihrer Ausstattung sowie ihrer Bedeutung für das Gemeindeleben vermittelte.
Die Schülerinnen und Schüler konnten den Kirchenraum erkunden, zahlreiche Fragen stellen und verschiedene liturgische Gegenstände aus nächster Nähe betrachten. Besonders beeindruckt waren sie von der Orgel, deren Aufbau und Funktionsweise sie mit großem Interesse kennenlernten. Für großes Staunen sorgte außerdem der Tresor der Kirche, in dem wertvolle liturgische Gegenstände, wie beispielsweise Kelche, aufbewahrt werden.
So wurde der Religionsunterricht auf anschauliche Weise lebendig. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Rapp für die interessante Führung und die Zeit, die er sich für unsere Gruppe genommen hat.
Am Montag, den 20. Juli übernahmen unsere Abschlussschülerinnen und -Schüler die Schule: Der Unterricht wurde gestrichen und der Sportplatz besetzt! Zum Ende ihrer Schulzeit verabschiedete sich der Jahrgang mit einem tollen Fest, bei dem die Schülerinnen und Schüler in mehreren Disziplinen gegen die Lehrkräfte antraten: Parcours, Schubkarren-Rennen, Sackhüpfen und auch „Bleistift-spitzen“ als sportliche Disziplinen, aber auch zwei Quiz hatten sich die Schüler überlegt. Wer wohl am Ende gewonnen hat? Auf jeden Fall alle Beteiligten, da sich auch das Wetter nur von seiner schönsten Seite zeigte.
Im Rahmen eines besonderen Schulprojekts erhielten die sechsten Klassen sportlichen Besuch: Zwei erfahrene Kampfsportler aus der „Bodywerkstatt Perchting“ gestalteten einen praxisnahen Workshop direkt im Klassenverband. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen und Schülern Grundlagen der Selbstverteidigung zu vermitteln und ihnen einen Einblick in den Kickboxsport zu geben.
Unter professioneller Anleitung lernten die Jugendlichen, wie sie sich in Konfliktsituationen behaupten und einfache, aber effektive Abwehrtechniken anwenden können. Neben dem Erlernen von Tritten und Schlägen an Pratzen standen vor allem der respektvolle Umgang miteinander, Disziplin und das Stärken des eigenen Selbstbewusstseins im Vordergrund.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit großem Eifer und viel Freude dabei. Das Projekt war ein voller Erfolg und hat nicht nur die Fitness, sondern auch den Klassenzusammenhalt gestärkt.
Wer prägt mich? Wie entwickle ich meine Ziele? Was will ich überhaupt im Leben? Und was passiert, wenn diese Ziele nicht erreicht werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Zehntklässler am Dienstag, den 07.07.2026, Gedanken. Unser Referent, Herr Graspointner, Dozent für Soziologie, Psychologie und Politik an der Polizeihochschule, forderte unsere Jugendlichen auf, sich darüber Gedanken zu machen. Und es kamen ganz unterschiedliche Wünsche heraus – so unterschiedlich eben alle sind. Am Ende zeigte er noch auf, warum verschiedene Subkulturen für manche Jugendliche ein Ventil sein können, und dass es dabei natürlich auch problematische Richtungen geben kann.
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