Realschule Herrsching gewinnt Jugendwettbewerb „WIR“ des Bayerischen Rundfunks

Was bedeutet „Crush“ und was ist ein „Rizzler“?

Während diese Begriffe für viele Jugendliche längst zum festen Wortschatz gehören, hat die ältere Generation mit Aussprache und Bedeutung dieser Anglizismen oft ihre Schwierigkeiten.

Das wollte eine Arbeitsgruppe aus zwölf Schülerinnen und Schülern der 7. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule Herrsching ändern. Ihre Lehrkräfte Sandra Totzke und Dominik Nißlein meldeten sie deshalb beim Wettbewerb „WIR“ des Bayerischen Rundfunks an.

Zwei Coaches des BR begleiteten die Realschülerinnen und Realschüler von der ersten Ideensammlung bis hin zum fertigen Ergebnis – einem knapp fünfminütigen Film. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Techniken der Kameraführung sowie der Schnitt- und Tontechnik kennen.

Das Ergebnis überzeugt nicht nur durch seine technische Qualität, sondern vor allem auch inhaltlich.

Ohne Berührungsängste gingen die Jugendlichen ganz natürlich und unbefangen auf die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Herrsching zu, mit denen sie die Interviews für ihren Film führten. Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich dabei ausgesprochen offen und herzlich. Neben den unterschiedlichen Ausdrucksweisen von Jung und Alt ging es auch um Lebenserfahrungen, Liebe und persönliche Tipps. So berichtet ein Senior, dass er schon immer ein Charmeur – also ein „Rizzler“ – gewesen sei, und gemeinsam tauschen sich die Generationen über das Verliebtsein („einen Crush haben“) aus. Die herzliche Atmosphäre zwischen Interviewenden und Interviewten macht den Film besonders sehenswert.

Dass das Projekt zu einer echten Gemeinschaftsaktion wurde, zeigte sich auch bei der Preisverleihung: Gemeinsam machten sich Konrektor Markus Volke, Sandra Totzke und Dominik Nißlein, die Schülerinnen und Schüler sowie die Seniorinnen und Senioren auf den Weg ins Münchner Volkstheater – entsprechend groß war die Aufregung.

Die Jury hatte die Wahl zwischen 13 Beiträgen von Vereinen, Jugendgruppen, AGs und Schulklassen. Jeder einzelne zeigte auf seine Weise, wie Zusammenhalt und Gemeinschaft gelebt werden können.

Die Preisverleihung war für die Gruppe aus Herrsching ein unvergessliches Erlebnis. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Radiomoderatoren Steffi Fischer und Sebastian Winkler. Als Laudatoren traten die Winterolympioniken Tobias Wendl und Tobias Arlt, Schauspieler Adnan Maral sowie Annika Preil von „Anna und die wilden Tiere“ auf.

Und schließlich war es Annika Preil, die die Realschule Herrsching als Gewinnerin des Wettbewerbs verkündete.

In der Würdigung des BR heißt es:

„Euer Beitrag strahlt eine ganz eigene entzückende Wärme aus. Was ihr da eingefangen habt, ist echter Generationendialog: Jugendliche und Senioren, die aufeinandertreffen, ins Gespräch kommen und gemeinsam Zeit verbringen. Genau das ist Zusammenhalt! Besonders beeindruckend ist, mit welcher Souveränität und Frische ihr die Interviews geführt habt. So furchtlos und neugierig auf fremde Menschen zuzugehen, ist alles andere als selbstverständlich. Grafisch ansprechend, witzig und voller echter Momente – Respekt!“

Die Freude und der Stolz über den Wettbewerbssieg waren riesig – nicht zuletzt wegen des Hauptpreises: einer Reise in das ARD-Hauptstadtstudio nach Berlin.

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!

A. Pfister

Hier könnt ihr einen Beitrag des BR über die RSH sehen und hier findet ihr alle Beiträge der Gewinner des Wettbewerbs.

Erfolg beim Jugendwettbewerb Informatik

Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der IT-Klassen 8A und 8G unserer Schule haben erfolgreich an den ersten beiden Runden des diesjährigen Jugendwettbewerbs Informatik teilgenommen. Vier von ihnen zeigten eine besonders konstante Leistung: Ben Hörhammer, Alexander Türke, Moritz Resch und Moritz Huber erreichten in der ersten Runde eine Anerkennung im Silberlevel. In der anspruchsvolleren zweiten Runde steigerten sie sich weiter und sicherten sich die offizielle Auszeichnung im Silberlevel. Bei dem Wettbewerb geht es darum, algorithmische Probleme zu lösen und erste Programmierstrukturen zu entwickeln. Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihrem Engagement und den vier Schülern zu diesem tollen Erfolg.

V. Stock

„Wir sind Team Liebe“ 

Eine solche Aussage erfordert Mut und eine Vision. 6000 Kinder performen gemeinsam Lieder, die von gegenseitiger Liebe und Wertschätzung geprägt sind. Hier sind nur einige Beispiele des aktuellen Programms genannt: Die „Ode an die Freude“ ist ein Loblied auf die Freude, welche die Menschen zu Einheit und Brüderlichkeit aufruft. Das wunderschöne alte Volkslied „Du, du liegst mir im Herzen“ drückt tiefe Sehnsucht aus wie sie auch Stars wie Taylor Swift in ihren Love-Songs thematisieren. „So viel schöner“ fordert uns auf, uns anzunehmen wie wir sind. Lasst uns feiern, dass jeder Mensch etwas hat, was ihn besonders macht!

„…wir lassen alle Kork’n knall’n!“, wenn wir am 18.6.2026 mir allen Chorkids aus vollen Herzen ins TEAM LIEBE einsteigen und uns gegenseitig ermutigen, uns in Liebe zu begegnen!

Die Klasse 5f im Tierpark Hellabrunn 

Auf zu den Affen: das hieß es für die Klasse 5f bei ihrem zweitägigen Biologie-Projekt in der Tierparkschule Hellabrunn in München. Dort beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams mit verschiedenen Affenarten und deren Lebensraum. Das regenreiche Wetter hatte für uns den Vorteil, dass wir nahezu ungestört im Tierpark waren – bei bester Stimmung.

Am ersten Tag wurde sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die jeweilige Affenart ausführlich beobachtet. Dabei ging es nicht nur um das Spiel- oder Ruheverhalten, sondern auch darum die Tiere etwas besser kennenzulernen. Schnell stellte sich heraus, dass jeder Affe seine Besonderheit hatte: Von den Schimpansen wurden die Schülerinnen und Schüler genau beobachtet, wenn sie vor der Anlage saßen. Andere Affen wiederum zeigten bei der Fütterung ihr ganzes Können an Blödsinn und Lautstärke. Nach der Mittagspause stellten wir schnell fest, dass auch mancher Affe gerne einen kleinen Schlaf am Nachmittag braucht. 

Der zweite Tag diente nochmal der Beobachtung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auch damit auseinander, wie und warum der Lebensraum der Affen bedroht ist und was sie selbst im Alltag tun können, um etwas zum Schutz der Affenarten beizutragen. 

Am Nachmittag besuchten wir dann das lebendige Klassenzimmer. Wir haben uns dort mit bedrohten und geschützten Tierarten auseinandergesetzt und lernten, dass nicht jedes Souvenir aus dem Urlaub den Weg zu uns finden sollte. Anschließend durften ALLE eine Stabschrecke auf die Hand nehmen und krabbeln lassen. Dieses spannende Erlebnis kostete die ein oder den anderen etwas Überwindung.

In der Schule stellten die Teams der Klasse ihre Ergebnisse und ihre beobachtete Affenart in einem kleinen Vortrag vor. 

Ziel des Projektes war es, dass die Schülerinnen und Schüler das biologische Arbeiten, dabei besonders das richtige Beobachten, lernen und am lebenden Tier üben können.

D. Nißlein 

Literatur und Medien? – Geht!

Im Rahmen eines kreativen Medienprojekts haben sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Literatur vom Expressionismus bis zur Nachkriegszeit auseinandergesetzt. Entstanden sind eindrucksvolle dokumentarische Stop-Motion-Filme, die literarische Strömungen, historische Umbrüche und zentrale Werke dieser Epoche auf innovative Weise sichtbar machen.

Die Filme verbinden analytisches Arbeiten mit künstlerischer Gestaltung und zeigen, wie Literaturgeschichte durch moderne Medien lebendig und erfahrbar werden kann. So eröffnen die Projekte neue Perspektiven auf Texte, Themen und Zeitgeist einer bewegten Epoche der deutschen Literatur.

Susanne Mittelsten Scheid

Erfolgreiche Schulsani’s 

Magdalena Echtler, Laetitia Thumshirn, Louisa Fiebig, Alina Scheffold, Julia Wittenberger

Unsere Schulsani’s haben beim Wettkampf der Schulsanitäter im Aufsichtsbezirk Oberbayern-West einen erfolgreichen 2. Platz erzielt.

Ausgerichtet wurde der Wettkampf in diesem Schuljahr von der Georg-Hipp-Realschule in Pfaffenhofen an der Ilm. An 14 Stationen wurden anhand von Teamaufgaben, Fallbeispielen und Wissenstests die Fertigkeiten und der Teamgeist der insgesamt 12 Schulsani-Teams verschiedener Realschulen unter Beweis gestellt. Ob Autounfall, Rettung aus der Höhe, Verletzung im Kraftraum oder diverse Fallbeispiele aus dem Schulalltag – auf die Teams warteten viele Herausforderungen, denen sich immer zwei Mitglieder pro Gruppe stellen mussten.

Mit dieser hervorragenden Platzierung hat sich unser Team für die Bayerische Meisterschaft der Schulsanitäter qualifiziert, die im Juli in Puchheim stattfinden wird. Wir wünschen viel Erfolg und sagen Danke für Euren Einsatz!

Learning by Doing & Digitale Schule der Zukunft!

Der LehrplanPLUS für die Realschule in Bayern integriert naturwissenschaftliches Arbeiten durch prozessbezogene Kompetenzen in Fächern wie Biologie, Chemie und Physik. Der Fokus liegt auf Erkenntnisgewinnung durch Experimente, Modellbildung, Kommunikation und Bewertung. Schülerinnen und Schüler lernen, Probleme fachbezogen zu lösen, Zusammenhänge zu verstehen und technische Entwicklungen einzuordnen.

Das bayerische Konzept für digitalen Unterricht setzt auf eine Kombination aus technischer 1:1-Ausstattung (Tablets/Laptops), der BayernCloud Schule (ByCS) und medienpädagogischer Bildung. Ziel ist ein pädagogisch sinnvoller Mix aus digitalem und analogem Lernen.

Auch die Fachschaften Biologie und Chemie haben sich daran probiert und viele Projekte in diese Richtung umgesetzt.

In Biologie wurden in einer 6. Klasse Hühnerküken ausgebrütet und zwei Wochen in der Schule gepflegt.

Im Anschluss folgte in dieser Klasse eine Selbstlernsequenz nach dem Flipped-Classroom-Konzept. Dank der 1:1 Ausstattung ist hier ein sehr individuelles Lernen möglich. Durch Lernvideos und praktische Experimente eignen sich die Schüler und Schülerinnen das Wissen zur Vermehrung und Verbreitung von Tieren und Pflanzen an. Im Anschluss folgt eine digitale Überprüfung des Lernzuwachses durch Programme wie H5P und Tests in der BayernCloud.

Die 8 A und 8 B lösten Rätsel im Escape Room-Stil, um die Folgen von UV-Strahlung und Sonnenbrand zu erklären und damit das Thema Hautkrebs besser zu verstehen.

Als auch sie mit Tablets ausgestattet waren, erstellten die beide Klassen sprechende Plakate zu Infektionskrankheiten. Präsentiert wurden die Plakate als Stationenlauf. Die Mitschüler erhielten alle einen Laufzettel mit selbst erstellten Rätseln der jeweiligen Gruppen zu ihren Plakaten.

Schülerübungen wurden in den verschiedensten Jahrgangstufen durchgeführt. Und natürlich dürfen auch die Exkursionen nicht fehlen: Zooschule, Bauernhofbesuch, Imkerei,… Die 10ten Klassen besuchten zudem das DNA-Labor im Deutschen Museum um ihre eigene DNA zu isolieren und mit nach Hause nehmen zu können.

In Chemie mussten ALLE Zehntklässler ein Explainity-Video drehen. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam einen Versuch zugeteilt. Diesen mussten sie unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen durchführen und filmen. Im Anschluss sollten sie ihr Experiment erklären und den chemischen Sachverhalt auf Teilchenebene mit Formeln und Gleichungen darstellen. So können praktische Arbeitsweisen und digitale Methoden mit Videodreh und -schneiden kombiniert werden. Und Videos schneiden haben einige unserer Schüler/-innen hervorragend raus 😉

Eine besondere Herausforderung für die 10 A war ihr letztes Projekt zum wissenschaftlichen Arbeiten: Mit Hilfe von KI sollten sie Artikel zum Thema „Verantwortungsvolle Elternschaft“ für eine fiktive wissenschaftliche Zeitung entwerfen. Sie recherchierten über Auswirkungen der mütterlichen Ernährung und Verhaltensweisen auf die Gehirnentwicklung des Babys, gentechnische Verfahren in der Kinderwunschbehandlung, und beispielsweise auch, ob sich das Erbgut von Männern im Alter verändert.

Damit sie nicht nur einfach die KI für sich arbeiten lassen, mussten die 10-Klässler ein „Promp-Protokoll“ mit einreichen und ihre Quellen bewerten sowie den Artikel, den die KI erzeugt hat, diesbezüglich verbessern. Auch auf richtige Quellenangabe und Bildrechte mussten sie achten. KI ist eine riesige Chance, allerdings müssen die Schüler und Schülerinnen auch lernen sie sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen! Einigen gelang das bereits hervorragend.

C. Böhm und die Fachschaften Chemie und Bio

Bibberl hier, Bibberl da – hier unser ganze Kükenschar!

Alle Jahre wieder piepst es an der RSH! Nach Justin Pieper, Teddy Oreo und Co darf ich dieses Jahr vorstellen:

Cookie, Tiger, Snickers, Jocker, Kobold und Calimero!

Dieses Jahr kümmerte sich die Kasse 6B um das Brüten und die Pflege unserer kleinen flauschigen Gäste. Nach 21 Tagen brüten war es am Dienstag den 05.05.25 endlich soweit. Die ersten vier Küken sind geschlüpft. Am Mittwoch morgen saßen dann die beiden jüngsten Küken piepsend, aber munter im Brutautomat. So viele Küken sind bei uns noch nie geschlüpft und alle haben überlebt!

In den zwei Wochen, in denen sie bei uns im Klassenzimmer waren, wurde in den Pausen natürlich fleißig mit den Schüler/-innen gekuschelt, außerdem nahmen die Küken am Unterricht teil, erkundeten auch mal Hefte und Mäppchen. Und waren fleißige Lehrerassistenten. Wir haben echt talentierte Küken!

Im Anschluss an unser Projekt dürfen sie bei Frau Schedelbauer und ihrer Hühnerschar groß werden und auf satten grünen Wiesen leben!

C. Böhm