Die Klasse 9a beschäftigte sich in einem Unterrichtsprojekt mit dem Thema „Soziale Medien“

In den letzten Unterrichtsstunden hat sich die Klasse 9A intensiv mit dem Thema „Soziale Medien“ auseinandergesetzt. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler festgestellt, dass die sozialen Medien zwar viele Vorteile für sie haben, jedoch auch eine Vielzahl an Gefahren mit sich bringen. Vor diesen Gefahren möchten wir die anderen Schülerinnen und Schüler warnen und haben daher eine Stellwand gestaltet. Diese findet ihr bei den Infokästen im Eingangsbereich. Auf den ausgewählten Instagramposts könnt ihr sehen, welche Gefahren ein Profil in den sozialen Netzwerken mit sich bringen kann. Also achtet darauf, welche Daten ihr von euch im Internet veröffentlicht, ihr wisst nie, wer diese Daten speichert!

Eure Klasse 9a

Die Abgeordnete Carmen Wegge (MdB) diskutierte mit den Zehntklässlern

Zur Demokratie gehört, dass man bei politischen Problemen um die beste Lösung ringt. Zur Demokratie gehört, dass das Volk mitbestimmen darf. Bei uns gehört zur Demokratie, dass wir Abgeordnete wählen, die dann unsere Interessen in Parlamenten vertreten und an der Gesetzgebung mitwirken. In einer Demokratie sollen möglichst vielfältige Interessen vertreten werden, auch die der jüngeren Generation. Man kann sich gut vorstellen, dass gerade solche Themen, die auch Jugendliche interessieren, eher von jüngeren Politikern vertreten und in die Politik eingebracht werden. Und daher haben wir uns besonders gefreut, dass eine sehr junge Abgeordnete zu uns an die Schule kam und mit den zehnten Klassen über genau solchen Themen diskutierte. Carmen Wegge – 32 Jahre jung und seit September 2021 für die SPD im Bundestag – kümmert sich als Fachpolitikerin um viele solcher Themen: Als Mitglied im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Inneres und Heimat setzt sich die Juristin beispielsweise für die Streichung von § 219a StGB ein oder für eine Verschärfung des Waffenrechts – vor allem wegen der Gefahren aus dem rechtsextremen Bereich. Und so diskutierte sie mit den Schülerinnen und Schülern, warum das „Werbeverbot“ für Abtreibungen aus ihrer Sicht gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen verstößt, warum sie gegen eine umfassende Überwachung privater Kommunikation im Internet ist, warum jedoch digitale Gewalt deutlich besser verfolgt und bestraft werden muss. Ganz besonders interessiert waren aber alle Klassen an ihrer Position zur Legalisierung von Cannabis. In allen drei Veranstaltungen war das wohl das am meisten diskutierte Thema! Daher wissen unsere Schülerinnen und Schüler nun, dass die Ampel-Koalition wohl spätestens 2023 einen Gesetzentwurf hierzu verabschieden möchte. Ein Bestandteil könnte ein sogenanntes „Drug-Checking“ nach schweizer Vorbild sein. Aber wir werden sehen! Die Schüler stellten natürlich auch Fragen außerhalb der Expertise unseres Gastes und Carmen Wegge beantwortete auch diese sehr umfassend und schülergerecht, unter anderem: Abschaffung der Wehrpflicht, Waffenlieferungen in die Ukraine oder Rechte von Vätern beim Sorgerecht. Auch persönliche Fragen, z. B. warum sie gendert oder ob sie schon einmal bei einer Rede von Olaf Scholz eingeschlafen sei, beantwortete sie überzeugend und überaus unterhaltsam. Über Olaf Scholz wissen wir nun, dass er seine Emotionen wohl eher in den Fraktionssitzungen der SPD auslebt. Es war eine gelungene Veranstaltung, die hoffentlich dazu beigetragen hat, die viel beschriebene Politikverdrossenheit ein wenig abzubauen.
N. Thiemann

Neu an der Realschule Herrsching

Roboter statt Kind: Wenn Avatare in die Schule gehen

Sind Kinder schwer krank, ist ein normaler Schulalltag oft nicht mehr möglich.
Genau das vermissen viele Kinder und Jugendliche, die wegen einer Erkrankung zu Hause oder im Krankenhaus bleiben müssen. Mithilfe kleiner Roboter, sogenannter Avatare, sollen sie nun zumindest virtuell wieder am Unterricht teilnehmen können. Die Avatare sollen nun auch deutsche Klassenzimmer bevölkern.
In Deutschland werden erste einzelne Roboter seit Anfang März getestet. Die Avatare heißen AV1, sind etwa 27 Zentimeter groß und wiegen rund ein Kilo.
Arme und Beine haben sie zwar nicht, dafür aber eine Kamera, einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Vom Krankenbett oder von daheim aus können die Schüler damit am Unterricht teilnehmen. Über ein Smartphone oder Tablet steuern sie die Geräte; Berührungsängste gibt es kaum.
Mehr als 400 Roboter seien bereits in Betrieb gegangen – unter anderem in Norwegen, Schweden und Großbritannien.
Der soziale Aspekt ist das Wichtigste. Deshalb soll jedes Kind den Avatar auch problemlos mit sich herumtragen können. Die Batterie reicht für sechs bis acht Stunden Videoübertragung – zwischendurch kann sie ganz einfach an einer Steckdose aufgeladen werden. Damit ist der AV1 auch in den Pausen und auf dem Schulweg dabei.

Gewinnspiel der SMV: Unser Schulroboter braucht einen Namen

Die SMV ruft zu einem Gewinnspiel auf. Der Avatar braucht einen Namen. Hierzu brauchen wir deine Hilfe:
Du hast Lust mitzumachen und hast bereits einen passenden Namen für unseren Roboter im Kopf? Dann schreibe die Idee auf einen Zettel. Parallel musst du deinen Namen und deine Klasse auf diesem Zettel notieren, damit wir den Gewinner/die Gewinnerin auch ermitteln können.

Zu gewinnen gibt es einen Einkaufsgutschein – mehr verraten wir noch nicht.

Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 01.06.2022, um 13:00 Uhr.
Vorschläge bitte in den POSTKASTEN der SMV am Infopoint einwerfen!

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme!!! Eure SMV

Musik für Schüler

Am 16.5.2022 fand das zweite Konzert unter dem Motto „Musik für Schüler“ statt. Die Klassen 8 C, 8D, 8E und 8F durften wieder bei diesem Live-Konzert dabei sein. Mit von der Partie waren die Pianistin Rie Kimura, der Cellist Malte Eckardt sowie die Opernsängerin Teresa Boning. Auch diesmal boten die Musiker ein bunt gemischtes und anspruchsvolles Programm mit Komponisten wie Chopin, Arditi und Lehar. Besonders „Der Schwan“ aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens, gespielt von Cello und Klavier, gefiel den Schülerinnen so gut, dass er noch einmal als Zugabe gewünscht wurde. Nach einer kurzen Fragerunde hatten die Schülerinnen noch die Möglichkeit Fotos mit den Künstlern zu machen. Für das kommende Schuljahr sind weitere Konzerte geplant, worauf wir uns sehr freuen!

Martina Appel-Schwab i. V. der Musikfachschaft

Indienhilfe Herrsching – Vortrag von Frau Wallrapp in der Klasse 8 B

Nach langer Corona-Pause wird es endlich wieder möglich: Expertinnen und Experten dürfen unsere Schule besuchen. So freuen wir uns, die bewährte Zusammenarbeit mit der Indienhilfe Herrsching e. V. wieder aufgreifen zu können.

„Teilen – lernen – miteinander für eine zukunftsfähige Erde“: Das Motto der Indienhilfe Herrsching e.V. steht stellvertretend für den Vortrag von Frau Wallrapp, der den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 B verdeutlicht, unter welchen Bedingungen Gleichaltrige in Indien leben. Mit originalen Gegenständen aus dem Subkontinent (zum Beispiel einem Teekochgeschirr) erklärt sie der Klasse die schwierige und oft so hoffnungs- und ausweglose Situation der Kinder in vielen Teilen Indiens. Auch auf das Thema „Frausein in Indien“ geht sie ein. Das Sortieren Verpacken von Streichhölzern, eine monotone Arbeit, die in Südindien teils immer noch von Kindern manuell in Streichholzfabriken durchgeführt wird, lässt sie die Schülerinnen und Schüler eigenaktiv nachvollziehen und ermöglicht damit eine Erfahrung, die den Kindern sicherlich nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Zeliha Kacar, Maria Wenger-Reinhard

Realschule Herrsching an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb „Informatik-Biber“

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Veronika Stock, Daniela Zusel, Paula Würfel, Leona Kröll, Christian Schmitz, Joschua Scholz, Laurenz Mittermaier, Franz Haas, Mia Schroeter

Welchen Weg muss die auf dem Bild dargestellte Schildkröte gehen, um ihren kompletten Garten abzugrasen, wenn sie jedes Feld nur einmal betreten darf? Welche Wassersperren muss der Müller schließen, damit er in Ruhe Räder in seine Wassermühlen einbauen kann? 

Beim Informatik-Biber 2021 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, die durch logisches und strukturelles Denken gelöst werden konnten. Besonders erfreulich war der Mädchenanteil von 46 Prozent.

Teilgenommen haben 428.856 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 830 davon stellte allein die Realschule Herrsching. Sie ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen und mit dem 17.Platz die beste Realschule bundesweit, weshalb sie von den „Bundesweiten Informatikwettbewerben“ (BWINF) als Veranstalter ausgezeichnet wurde. Zweimal ging ein erster Platz an Jugendliche der Realschule und siebenmal ein zweiter Platz. Von dem Preisgeld in Höhe von 300 Euro kaufte die Schule zwei Drohnen für den Einsatz im Unterricht und in Wahlfächern.

„Wir danken der Realschule Herrsching, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel an der Realschule Herrsching mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freuen sich Schulleiter Herr Schmitz und IT-Lehrkraft Veronika Stock, welche die Wettbewerbsteilnahme an der Realschule organisierte.

V. Stock

Berufsinformationsabend an der RSH

Der Förderverein organisierte wieder die beliebte Messe, die letztes Jahr coronabedingt digital stattfand.

Rund 60 Firmen, Handwerksbetriebe, Banken, Behörden und Schulen aus der Region stellten sich den Jugendlichen und deren Eltern vor. Um die Schülerinnen und Schüler anzusprechen, hatten die Aussteller ihre Stände attraktiv gestaltet. Man konnte die typischen Werkzeuge aus den Unternehmen begutachten und oft etwas ausprobieren.
Auch Landrat Stefan Frey, Bürgermeister Christian Schiller, Christoph Winkelkötter von der gfw und Schulleiter Christian Schmitz versuchten bei einem Messerundgang beim Hämmern ihr Glück.
Die meisten Unternehmen hatten ihre Azubis oder Berufsanfänger mitgebracht, unter ihnen auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler der Realschule, die mit den Besucherinnen und Besuchern ihre Erfahrungen im Job teilten.

Spendenübergabe der RSH

Liebe Schulfamilie,
die Verbindungslehrer Frau Wederhake und Herr Längenfelder haben sich am Donnerstag, den 24.03.2022, zusammen mit Herrn Mick, Herrn Gladun und Herrn Polster und 38 freiwilligen Schülerinnen und Schülern – diese möchten eine Patenschaft übernehmen – auf den Weg gemacht, die gesammelten Spenden den ukrainischen Flüchtlingen zu überreichen.
Wir möchten auf diesem Wege allen Beteiligten – vor allem auch den zahlreichen Eltern –herzlich Danke sagen, denn ohne diese große Unterstützung wäre es einfach nicht möglich gewesen.
Zusammenfassend können wir sagen, die Spenden sind an die richtigen Personen gekommen und es war ein sehr emotionaler Nachmittag für alle Anwesenden.

Den kompletten Zeitungsartikel vom Starnberger Merkur finden sie unter folgendem Link:

https://www.merkur.de/lokales/starnberg/herrsching-ort28808/realschule-im-hilfsmodus-hilfe-ukraine-herrsching-fischerstatt-91436273.html

M.Wederhake und M.Längenfelder