Einweihung der „schönsten Turnhalle der Welt“ an der RSH 

Ein ganz besonderes Fest stand am Freitag, den 20.10.2023 an der Realschule Herrsching auf dem Programm. Nach dreijähriger Bauzeit wurde die lang ersehnte Dreifachturnhalle eingeweiht – vormittags mit geladenen Gästen, nachmittags mit der gesamten Schulfamilie bei einem großen Herbstfest. 

Als besonderes Schmankerl moderierte der Klavierkabarettist Martin Schmitt mit vielen Wortspielen und Pointen den offiziellen Festakt und sorgte mit zahlreichen humoristisch-musikalischen Einlagen für beste Unterhaltung der rund 200 geladenen Gäste. 

Unter ihnen waren neben Lehrkräften, Vertretern der Schülerschaft, des Elternbeirats und des Fördervereins der Ministerialbeauftragte von Oberbayern-West Michael Heimes, der Herrschinger Bürgermeister und stellvertretende Zweckverbandsvorsitzende Christian Schiller, die Herrschinger Pfarrer Ulrich Haberl und Simon Rapp sowie Andrea Sommersberger, die Architektin der Turnhalle.

Martin Schmitt begrüßte die Gäste mit dem Hinweis, dass er heute da sei, weil Thomas Müller und Angelique Kerber keine Zeit hatten, die Turnhalle einzuweihen. Mit dem Schulleiter teile er sich den Genitiv, sodass im Anschluss an die Veranstaltung jeder sagen könne: „Schmit(t/z)s Rede war wunderbar.“ 

Schulleiter Christian Schmitz freute sich in seiner Begrüßungsrede, die heiß ersehnte, „schönste Turnhalle der Welt“ endlich einweihen zu können. Er dankte dem Zweckverband für dessen Entscheidungen, die oft weh taten und viel Mut und Geld kosteten. „Die Maße der Turnhalle entsprechen dem großen Saal des Dogenpalasts in Venedig, dieser ist lediglich höher. Das Besondere ist bei beiden, dass sie komplett ohne Stützen gebaut sind“, so Schmitz stolz. Für die Zukunft wünscht er sich, dass „die Halle für uns immer die tollste Halle der Welt bleibt und mit Leben gefüllt wird“.

Simon Rapp und Ulrich Haberl segneten die Halle und freuen sich auf diese Sportstätte „als ein Ort der Begegnung und des Miteinanders, als Spielraum für analoge, wirkliche Begegnungen.“ 

Immer wieder heiterte Martin Schmitt zwischen den Reden das Publikum mit Songs wie „Die Midlifecrises“ oder „Lebensrücklauf“ auf. 

Christian Schiller, der mit dem früheren Zweckverbandsvorsitzenden Stefan Ammon bei dessen Abschiedsfeier auf die Idee kam, Martin Schmitt für die Einweihung der Turnhalle zu engagieren, sprach von der Sporthalle als „schwierigste Baustelle des Zweckverbands in dieser Zeit.“ Der Aufwand habe sich aber auf jeden Fall gelohnt. 

Auf diesen Aufwand ging Architektin Andrea Sommersberger in ihrer Rede genauer ein. Sie verglich den Bau „mit einem Spiel, das Verletzungen, Ausfälle und Mehrkosten mit sich brachte und nach einer Verlängerung sehr glücklich zu Ende ging“ und wünschte der Schulfamilie viele schöne Veranstaltungen mit hervorragender Akustik, erfolgreiche Abschlussprüfungen und tolle Sportstunden in der Halle. 

Die große Bedeutung des Schulsports betonte Ministerialbeauftragter Michael Heimes. Sport überwinde soziale Schranken, man lerne Fairness und den Umgang mit Misserfolgen und er wirke Bewegungsmangel und Übergewicht entgegen. 

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde bei einem Empfang im Foyer auf die Sportstätte angestoßen. 

Für die gesamte Schulfamilie und alle Interessierten standen bei einem Herbstfest von 15 bis 19 Uhr die Türen der Realschule offen und die neue Turnhalle durfte bestaunt werden. Alle SchülerInnen brachten sich ein und boten ein buntes Programm. So wurde an vielen Ständen für das leibliche Wohl gesorgt, die Besucher konnten in der Turnhalle musikalische und sportliche Auftritte genießen und selbst an verschiedenen Stationen aktiv werden, wie z.B. beim Bobbycarrennen, Maßkrugstemmen oder Gefühlsparcours. 

Es war ein wunderbares Miteinander der gesamten Schulfamilie, das sicher in der „schönsten Turnhalle der Welt“ in Zukunft bei vielen weiteren Veranstaltungen zu spüren sein wird. 

A. Pfister

Die Streitschlichter präsentierten sich beim Herbstfest mit dem Spiel: „Über die Planke gehen“: am Ende schlugen sich Mütter mit Söhnen, Väter mit Töchtern, Große mit Kleinen, Mädels mit Jungs, Herr Schmitz mit Michi…  sehr lustig war’s!

Die RSH bei Radio Oberland

Das Gamedesign-Projekt aus dem letzten Schuljahr zieht weitere Kreise: Nach dem Herrschinger Spiegel und dem Starnberger Merkur wollte jetzt auch Radio Oberland über unser Projekt berichten. Eine Reporterin kam vergangene Woche an die Schule und interviewte die zwei Schüler der Klasse 10 B, Johannes Weiß und Joschua Scholz, sowie Frau Böhm und Herr Schmitz. Wir berichteten über die Entwicklung von Lernspielen in Kooperation mit Studierenden der Hochschule Neu-Ulm. Das Testspielen von „NEXUS“, einem Chemiespiel zum Üben von Redox-Reaktionen, mit den Schüler:innen der Klasse 10 B war ebenfalls ein großes Thema. Auch das Beta-Testing und der fünftägige Gamedesign-Workshop in Neu-Ulm, bei dem die Schüler:innen im vergangenen Schuljahr selbst kleine Jump-and-Run-Spiele programmiert hatten, durften im Gespräch natürlich nicht fehlen. 😉 
Am Montag den 16.10.2023 wurde das Interview bei Radio Oberland ausgestrahlt. Ihr könnt hier aber schon exklusiv reinhören! 😉

C. Böhm

Hier seht ihr die Klasse 10b beim Testen von „Nexus“.

Mehr Demokratie wagen

In diesem Schuljahr haben sich unsere Verbindungslehrer Julia Maler und Stefan Rodi etwas Neues ausgedacht: Alle Schüler der RSH sollen die Möglichkeit haben die Schülersprecher selbst zu wählen. Bisher war diese wichtige Aufgabe den Klassensprechern in der Klassensprecherversammlung vorbehalten. Aber so eine Wahl ist natürlich viel interessanter, wenn jede und jeder direkt abstimmen kann – im Politikunterricht heißt das dann „unmittelbar“. In diesem Sinne gratulieren wir unseren ersten direkt gewählten Schülersprecherinnen und Schülersprechern zur Wahl und wünschen ihnen viele gute Ideen und einen kühlen Kopf für diesen wichtigen Job.

Radelstarke Realschule

Das „Team Realschule“ freut sich mit Schulleiter Christian Schmitz über die Silbermedaille beim diesjährigen Stadtradeln. Die Gemeinde Herrsching verlieh der Schule die Urkunde für die zweitbeste schulische Kilometerleistung. Außerdem bekam jeder Teilnehmer einen Gutschein für eine Kugel Eis.

Insgesamt legte die Schulfamilie im Wettbewerbszeitraum 4272 Kilometer auf dem Fahrrad zurück und sparte damit 696 Kilogramm CO₂ ein. 

Unsere Streitschlichter*innen stellen sich vor

Montag: Octavius Rumbuttis 10f, Hanna Kosc 10d, Leoni Starp 10d, Pauline Dorn 8c
Dienstag: Simon Knopp 8e, Ilvy Jünger 8c, Marlene Lechner 8f, Emelie Richter 8d
Mittwoch: Magdalena Hainzl 10c, Nikolaus Oetting 10e, Michael Lutfi 9d, Hava Gashi 9d Donnerstag: Altina Bojaj 9d, Anadi Nouri 9d, Leo Csongradi 9d, Elia Kleiber 9d
Freitag: Matthias Belle 10h, Sophia Pirzer 8f, Vicky Hunecke 8c, Katharina Weiß 8e

„Da gehst hi-Festival“ –  Land. Leute. Kultur. Auch die RSH war mit dabei!

Das Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching, seit 75 Jahren ein Ort für Weiterbildung, Austausch oder einfach nur eine Auszeit, begeht seinen 75. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich! Ausgiebig gefeiert wurde im Rahmen des „Da gehst hi – Festivals“ mit einem bunten Programm und vielen Attraktionen. Mit von der Partie war auch die RSH, sie bereicherte den Markt der Ideen mit einem Klima-Mitmach-Parcours zum ökologischen Fußabdruck. Auch das Projekt „Landwirtschaft steht auf dem Stundenplan“ stieß bei sonnigem Wetter und entspannter Atmoshpäre auf das Interesse vieler Besucher:innen.

Maria Wenger-Reinhard 

Auch die Schülerinnen und Schüler in Bayern durften an der Landtagswahl teilnehmen

216.936 wahlberechtigte Schülerinnen und Schüler in ganz Bayern haben an der landesweit durchgeführten Juniorwahl teilgenommen und die Wahlbeteiligung war mit 81,2 % sehr hoch. Das Ergebnis der 172.863 „Wählerinnen und Wähler“ zeigt, dass die Jugendlichen von ihrem Wahlrecht verantwortungsbewusst Gebrauch machen und ihre Interessen sich durchaus von denen der erwachsenen Wählerinnen und Wähler unterscheiden.

Auch unsere Zehntklässler haben zahlreich abgestimmt und so ihren Wählerwillen verdeutlicht.

N. Thiemann

Projekt „Juniorwahl“

Seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1999 ist die Juniorwahl zum größten Schulprojekt Deutschlands herangewachsen. Die Juniorwahl ist ein handlungsorientiertes Konzept zur politischen Bildung, welches das Erleben und Erlernen von Demokratie ermöglichen und auf die zukünftige politische Partizipation junger Menschen vorbereiten möchte.

Parallel zur Wahl des Bayerischen Landtags wählen auch die Zehntklässler der RSH im Rahmen des Faches Politik und Gesellschaft ihre Abgeordneten und entscheiden sich für eine oder zwei Parteien. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass sie jeweils zwei Stimmen zu vergeben haben und sie somit ihren Einfluss auf die Politik ausüben können. Der Beteiligung an der „echten“ Wahl steht dann hoffentlich nichts mehr im Wege und unsere zukünftigen Erstwähler tragen zu einer hohen Wahlbeteiligung bei.

Wir sind auf die Wahlergebnisse gespannt!

N. Thiemann