„Weihnacht bedeutet so viel…“ – Adventskonzert in der St. Nikolauskirche

Schon seit mehreren Jahren erstrahlt die St. Nikolauskirche in Herrsching in der Adventszeit in ganz besonderem Licht. Die Veranstaltungsgruppe der Realschule baut ihre Licht- und Tontechnik auf und die Schulfamilie darf in einem ganz besonderen Ambiente das Adventskonzert in der Kirche genießen.

Dieses Jahr stand das Konzert unter dem Motto „Weihnacht bedeutet so viel…“ und der Abend wurde diesem Titel überaus gerecht. 

Die verschiedenen Chöre, Tanzgruppen und Solisten unter der Leitung der Musiklehrerinnen boten ein äußerst abwechslungsreiches Programm mit vielen eindrucks- und stimmungsvollen Stücken wie dem „Thaler Walzer“ einer 9.-Klässlerin an der Violine, Tanzeinlagen der Dance Academy, „You raise me up“ vom Chor der 5.-7.-Klassen und einem Lichtertanz von zwei 5. Klassen. Zum Schluss sangen alle gemeinsam „Macht hoch die Tür“ und ließen den Abend bei einem Punsch, den 9.-KlässlerInnen vor der Kirche anboten, gemütlich ausklingen.

Advent im Raum der Stille

In der Adventszeit bietet die Fachschaft Religion den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, eine besondere, besinnliche Pause im Raum der Stille zu verbringen. Das Angebot wird sehr gerne angenommen, jeden Tag sind alle Hocker besetzt. Die Kinder und Jugendlichen unterhalten sich, hören einer Geschichte zu, lauschen Weihnachtsmusik, erzählen von ihren Erlebnissen in der Adventszeit, tragen Gedichte vor und freuen sich gemeinsam auf Weihnachten. 

Es ist eine große Freude, dieses Miteinander von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen zu erleben!

Anja Pfister

Unser unperfekt perfekter Weihnachtsbaum…

Auch dieses Jahr ziert ein bunter, nicht ganz kerzengrader, nach oben hin etwas kahl werdender und dennoch wunderschöner Weihnachtbaum unser Atrium. Und ja, der Baum ist nicht gerade die gewohnte, „perfekte“ Nordmanntanne. Aber muss er das denn unbedingt sein? Auch unsere Schulgemeinschaft, wir alle, sind nicht immer perfekt, haben den ein oder anderen Makel und sind bunt. Wusstet ihr, dass unser Baum fast klimaneutral ist? Natürlich nur fast. Aber den Transport aus dem hohen Norden konnten wir uns zumindest sparen. Das Bäumchen stand nämlich seit seiner Kindheit auf unserem Schulgelände und durfte nun in der kalten Adventszeit in das warme Schulgebäude umziehen. Ganz schön regional. 

Ein herzlicher Dank gilt unseren Hausmeistern und Schülersprechern, die den Baum mit viel Hingabe, Lichterkettenentwirrungskompetenzen und gestalterischen Fähigkeiten geschmückt haben. 

Am 06.12.2023 kam der Nikolaus zu uns an die Schule und hatte für die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe ein kleines Geschenk dabei. Tatkräftige Unterstützung boten die schuleigenen Engel und der Krampus. Neben einigen Worten des Tadels konnte der Nikolaus aber auch von neuen Freundschaften, Spendenaktionen und tollen Klassengemeinschaften berichten. Bis zum nächsten Jahr!  

Eure SMV

„SDGs – 17 Ziele für eine bessere Welt“ – Besuch der Ausstellung mit der Klasse 8d 

Noch bis zum 17. November wird in den Räumen der VR-Bank Herrsching die Ausstellung „SDGs – 17 Ziele für eine bessere Welt“ in Kooperation mit dem Landratsamt Starnberg und der Akademie N (Nachhaltigkeit) gezeigt. 

Um global nachhaltige Strukturen zu schaffen, haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen 17 Ziele gesetzt, die in der Agenda 2020 für nachhaltige Entwicklung festgehalten sind: Die UN-Nachhaltigkeitsziele oder Sustainable Development Goals, kurz SDGs genannt. Diese 17 Ziele sollen bis 2030 von allen Staaten erreicht werden, sind unteilbar und bedingen einander. Die SDGs richten den Fokus auf besonders benachteiligte und diskriminierte Bevölkerungsgruppen. Die Welt soll so gerechter, gesünder, friedlicher und sozialer gestaltet werden.

Die Ausstellung umfasst insgesamt 17 Schautafeln, die jeweils ein SDG zum Inhalt haben. Interaktiv konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d in Form eines Quiz mit den  Themen auseinandersetzen. Die einzelnen Schwerpunkte sind so gewählt, dass sie einen Bezug zum alltäglichen Leben haben, dem Betrachter helfen, Nachhaltigkeit zu begreifen und in seinen Lebensstil zu integrieren.

Maria Wenger-Reinhard

Erster SOR-Filmnachmittag

Die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ hat am Dienstag, den 14. November zum ersten „Filmnachmittag“ an der RSH eingeladen. Gezeigt wurde der Film Drachenläufer, in dem es um zwei befreundete Jungen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen geht, die im Afghanistan der 70er Jahre aufwachsen. Die Zugehörigkeit zu bestimmten Bevölkerungsgruppen ermöglichte unterschiedliche Lebenswege. Der Film zeigt, wie die Freundschaft der beiden Jungen auch aufgrund ihrer unterschiedlichen Abstammung auf eine harte Probe gestellt wird.
Um ein bisschen „Kino-Stimmung“ zu zaubern, gab es kleine Snacks für die Schülerinnen und Schüler.

N. Thiemann

RSH spendet an kranke Kinder und Jugendliche

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Margarete Bader (Elterninitiative Intern 3), Antonella Batinic (Schülersprecherin), Simon Knopp (ehem. Schülersprecher), Schulleiter Christian Schmitz, Matthias Belle (ehem. Schülersprecher), Lehrkraft Melanie Wederhake, Sabine Behringer (JoMa-Projekt e.V.), Lehrkraft Andreas Drexl

Bei der letzten Abschlussfeier im Juli 2023 kam bei den 10.-KlässlerInnen der Wunsch auf, für kranke Kinder und Jugendliche eine Spendenaktion zu starten. Anlass war die Krebserkrankung einer Mitschülerin, die bei der Entlassfeier nicht dabei sein konnte.

 

An diesem Abend und danach füllte sich die Spendenbox schnell, sodass nun zwei Organisationen eine Summe von je 1150 Euro übergeben werden konnte: dem JoMa-Projekt e.V. in Weßling sowie der Elterninitiative Intern 3 am Haunerschen Kinderspital München, wo die Mitschülerin behandelt wird.

 

Das JoMa-Projekt e.V. in Weßling unterstützt Familien mit unheilbar kranken und schwerstbehinderten oder verstorbenen Kindern und Jugendlichen. Aufgrund der intensiven Pflege der Kinder bleibt den Familien kaum Zeit, Freundschaften zu pflegen und so soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Daher leben Familien mit schwer kranken Kindern häufig in Isolation. Spenden wie die der Realschule werden beim JoMa-Projekt e.V. unter anderem für Angebote zur Begegnung genutzt.

Auch die Elterninitiative Intern 3 freut sich sehr über die Spende der Realschule. Sie setzt sich für krebskranke Kinder ein, die im Haunerschen Kinderspital München behandelt werden. Um den Kindern den Aufenthalt in der Klinik zu erleichtern, werden z.B. ein Tapferkeitskorb stets gefüllt und Spielsachen angeschafft. Außerdem wurden in der Nähe der Klinik Wohnungen angemietet, um auswärts wohnenden Eltern kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Auch ein psychosoziales Team, das Großteils aus Spenden finanziert wird, steht den Familien während der schweren Zeit zur Seite.

A. Pfister

Halloweenpartys der Tutor:innen

Am 26.10 war es wieder soweit! Endlich konnten die Fünftklässler:innen ihre erste Party an unserer Schule feiern: in den von den Tutor:innen fantasievoll gestalteten Klassenzimmern war Gelegenheit zum Verspeisen der von vielen Eltern liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten am Buffett sowie zum ausgiebigen Spielen und Tanzen. Auch eine Schatzsuche und eine Polonaise, die sogar durch die „heilige Halle“ des Lehrerzimmers führte, war dabei. So manche bis zur Unkenntlichkeit verkleidete Lehrkraft wurde gesichtet und bereicherte dabei das tolle Treiben!“

Marion Stöckle und Anna Rochan

Einweihung der „schönsten Turnhalle der Welt“ an der RSH 

Ein ganz besonderes Fest stand am Freitag, den 20.10.2023 an der Realschule Herrsching auf dem Programm. Nach dreijähriger Bauzeit wurde die lang ersehnte Dreifachturnhalle eingeweiht – vormittags mit geladenen Gästen, nachmittags mit der gesamten Schulfamilie bei einem großen Herbstfest. 

Als besonderes Schmankerl moderierte der Klavierkabarettist Martin Schmitt mit vielen Wortspielen und Pointen den offiziellen Festakt und sorgte mit zahlreichen humoristisch-musikalischen Einlagen für beste Unterhaltung der rund 200 geladenen Gäste. 

Unter ihnen waren neben Lehrkräften, Vertretern der Schülerschaft, des Elternbeirats und des Fördervereins der Ministerialbeauftragte von Oberbayern-West Michael Heimes, der Herrschinger Bürgermeister und stellvertretende Zweckverbandsvorsitzende Christian Schiller, die Herrschinger Pfarrer Ulrich Haberl und Simon Rapp sowie Andrea Sommersberger, die Architektin der Turnhalle.

Martin Schmitt begrüßte die Gäste mit dem Hinweis, dass er heute da sei, weil Thomas Müller und Angelique Kerber keine Zeit hatten, die Turnhalle einzuweihen. Mit dem Schulleiter teile er sich den Genitiv, sodass im Anschluss an die Veranstaltung jeder sagen könne: „Schmit(t/z)s Rede war wunderbar.“ 

Schulleiter Christian Schmitz freute sich in seiner Begrüßungsrede, die heiß ersehnte, „schönste Turnhalle der Welt“ endlich einweihen zu können. Er dankte dem Zweckverband für dessen Entscheidungen, die oft weh taten und viel Mut und Geld kosteten. „Die Maße der Turnhalle entsprechen dem großen Saal des Dogenpalasts in Venedig, dieser ist lediglich höher. Das Besondere ist bei beiden, dass sie komplett ohne Stützen gebaut sind“, so Schmitz stolz. Für die Zukunft wünscht er sich, dass „die Halle für uns immer die tollste Halle der Welt bleibt und mit Leben gefüllt wird“.

Simon Rapp und Ulrich Haberl segneten die Halle und freuen sich auf diese Sportstätte „als ein Ort der Begegnung und des Miteinanders, als Spielraum für analoge, wirkliche Begegnungen.“ 

Immer wieder heiterte Martin Schmitt zwischen den Reden das Publikum mit Songs wie „Die Midlifecrises“ oder „Lebensrücklauf“ auf. 

Christian Schiller, der mit dem früheren Zweckverbandsvorsitzenden Stefan Ammon bei dessen Abschiedsfeier auf die Idee kam, Martin Schmitt für die Einweihung der Turnhalle zu engagieren, sprach von der Sporthalle als „schwierigste Baustelle des Zweckverbands in dieser Zeit.“ Der Aufwand habe sich aber auf jeden Fall gelohnt. 

Auf diesen Aufwand ging Architektin Andrea Sommersberger in ihrer Rede genauer ein. Sie verglich den Bau „mit einem Spiel, das Verletzungen, Ausfälle und Mehrkosten mit sich brachte und nach einer Verlängerung sehr glücklich zu Ende ging“ und wünschte der Schulfamilie viele schöne Veranstaltungen mit hervorragender Akustik, erfolgreiche Abschlussprüfungen und tolle Sportstunden in der Halle. 

Die große Bedeutung des Schulsports betonte Ministerialbeauftragter Michael Heimes. Sport überwinde soziale Schranken, man lerne Fairness und den Umgang mit Misserfolgen und er wirke Bewegungsmangel und Übergewicht entgegen. 

Im Anschluss an die Veranstaltung wurde bei einem Empfang im Foyer auf die Sportstätte angestoßen. 

Für die gesamte Schulfamilie und alle Interessierten standen bei einem Herbstfest von 15 bis 19 Uhr die Türen der Realschule offen und die neue Turnhalle durfte bestaunt werden. Alle SchülerInnen brachten sich ein und boten ein buntes Programm. So wurde an vielen Ständen für das leibliche Wohl gesorgt, die Besucher konnten in der Turnhalle musikalische und sportliche Auftritte genießen und selbst an verschiedenen Stationen aktiv werden, wie z.B. beim Bobbycarrennen, Maßkrugstemmen oder Gefühlsparcours. 

Es war ein wunderbares Miteinander der gesamten Schulfamilie, das sicher in der „schönsten Turnhalle der Welt“ in Zukunft bei vielen weiteren Veranstaltungen zu spüren sein wird. 

A. Pfister

Die Streitschlichter präsentierten sich beim Herbstfest mit dem Spiel: „Über die Planke gehen“: am Ende schlugen sich Mütter mit Söhnen, Väter mit Töchtern, Große mit Kleinen, Mädels mit Jungs, Herr Schmitz mit Michi…  sehr lustig war’s!