Gemeinsames Friedenszeichen an der RSH

Die Schüler der Realschule Herrsching senden eine deutliche Botschaft
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Schulleitung, Lehrkräfte und SchülerInnen setzten an der Staatlichen Realschule Herrsching ein Zeichen für den Frieden: auf dem Sportplatz formten sie ein riesiges Peace-Zeichen mit Schriftzug und fingen das Bild mit einer Drohne ein.

Aktuell laufen viele Projekte an der Schule, mit denen man versucht, sich für Frieden auf der ganzen Welt einzusetzen und mit dem Krieg in der Ukraine umzugehen. Es gab eine gemeinsame Schweigeminute und viele SchülerInnen nutzen in den Pausen die Möglichkeit, im Raum der Stille eine Kerze anzuzünden, ihre Gedanken niederzuschreiben oder Ängste zu äußern. PädagogInnen stehen dabei für Gespräche, Trost und Austausch zur Verfügung.

Nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ unterstützt die gesamte Schulfamilie unter der Regie der SMV Frau Stumbaum aus Herrsching, die ukrainische Flüchtlinge in ihrem Elternhaus aufnahm. Es wurden bereits viele Sachspenden wie Kinderfahrradhelme, Fahrräder und Laptops gesammelt und es fanden sich einige Eltern und Lehrkräfte, die mit den Flüchtlingen Deutsch lernen möchten.

Ganz persönlich betroffen ist der Sportlehrer Sascha Gladun, der aus der Ukraine stammt. Er engagiert sich in der Organisation von Spenden, dem Transport von Flüchtlingen und hilft als Übersetzer – auch an der Realschule, an der bereits der erste ukrainische Schüler willkommen geheißen wurde.

A. Pfister

Neuen Stoff mit Spielen Lernen! – Geht das?! Klar!! Unser „Gamification-Projekt“

Spiele machen Spaß! Das ist klar! Kann Schule dann nicht auch wie spielen sein? Das wünschen sich sicherlich manche SchülerInnen und würden gerne den normalen Unterricht durch Spiele ersetzen. Doch geht das so einfach? Was muss in ein gutes Lernspiel können und wie entsteht es?

Einige unserer 5., 7., und 8. Klassen nahmen am „Gamification-Projekt“ mit den Studierenden der Hochschule Neu-Ulm teil: In der ersten Phase wurden Fragebögen zu Erwartungen, Spielvorlieben, Wünschen und Vorerfahrungen ausgefüllt. In der zweiten und dritten Phase waren dann die Studierenden aktiv. Sie erstellten Lernspiele zu den Themen „Menschlicher Körper“, „Evolution“ sowie „Sexuelle Orientierung“. In der vorerst letzten Phase testeten die Schüler die ersten Lernspiele und gaben sehr fachmännisch ihr Feedback. Bisher hatten nur die Klassen 7a und 7b die Gelegenheit einige Spiele auf unseren iPads auszuprobieren. Die anderen Jahrgangsstufen folgen aber noch! Eines ist unseren SchülerInnen jetzt klar: Spiele im Unterricht sind eine gute Idee! Aber gut funktionierende Lernspiele zu entwickeln, die Wissen vermitteln und auch Spaß machen, das ist harte Arbeit!

Nächstes Jahr ist ein Projekt geplant, bei dem SchülerInnen selbst aktiv werden sollen und die Grundlagen des Programmierens sowie des Game-Designs lernen. Dazu soll ein zweitägiger Workshop an der Hochschule Neu-Ulm stattfinden.

C. Böhm

SchülerInnen gestalten ihre „Das-macht-mich-aus-Schachtel“

In den 7. Klassen gestalteten die SchülerInnen im evangelischen und katholischen Religionsunterricht Schachteln, in denen sie sich mit sich selbst auseinandersetzten und darstellten, was sie selbst ausmacht. Die Identitätsfindung ist ein Aspekt beim Thema „Erwachsenwerden“ im LehrplanPlus.
Die genaue Aufgabe bestand darin, die Schachteln äußerlich ansprechend zu gestalten und mindestens drei kleine Gegenstände hinein zu legen, die symbolisch für Eigenschaften, Fähigkeiten oder Hobbys stehen. Dazu sollte eine kurze Erläuterung beigefügt werden. In den Boxen fand sich beispielsweise eine Feder bei einer Naturliebhaberin, ein kleiner Ball bei einem Fußballspieler und eine Muschel bei einer Schülerin, die gerne am Strand ist.
Den SchülerInnen machte die Aufgabe große Freude und das Ergebnis waren sehr aufwändig und individuell gestaltete Schachteln.

Anja Pfister/Martina Appel-Schwab

Freundschaft

Trotz Überwiegen von negativen Nachrichten in den letzten Monaten, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 f in einer Vertretungsstunde gezeigt, wie wichtig eine positive Grundstimmung ist. Die Umsetzung des Arbeitsauftrages – Macht ein positives Foto zum Thema „Freundschaft“ mit unserem Ammersee im Hintergrund – kann sich sehen lassen!
M.Mäck-Tatz

Wenn das Unvorstellbare Realität wird…

Was nicht in Worte zu fassen ist, braucht zumindest Gesten!

Auch wir als Schulgemeinschaft möchten unsere Betroffenheit zum Ausdruck bringen über diesen furchtbaren Krieg gegen die Ukraine. In den Pausen können unsere SchülerInnen daher zum Beispiel den Raum der Stille nutzen und ihre Gedanken, Wünsche und vielleicht auch Sorgen aufschreiben oder malen. Sie zünden Kerzen an und sammeln Ihre Kunstwerke auf blauen und gelben Tüchern – den Farben der Ukraine. Im Raum dabei sind auch immer Pädagoginnen und Pädagogen, die für Gespräche, Trost und Austausch zur Verfügung stehen. Die Woche begann für alle SchülerInnen und alle Lehrkräfte mit einer gemeinsamen Schweigeminute.

Fasching an der RSH mit den Tutor:innen

Heute am „Unsinnigen Donnerstag“ steppte der Dino an der RSH!
Durch den Mottotag „Fasching“ der SMV, bei dem auch einige Lehrer:innen phantasievoll verkleidet gesichtet werden konnten, waren die Fünftkässler:innen gut eingestimmt. Am Nachmittag ging es dann weiter mit Spielen der Tutor:innen. Ob mit oder ohne Maskerade: alle hatten ihren Spaß!

M. Stöckle

Damit Positives wieder positiv wird

Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Positiv oft Negatives nach sich zieht, ist es positiv, wenn die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse erfahren, wie schön es ist, positives Feedback und Komplimente zu bekommen. Und ganz ehrlich: wer freut sich nicht über ehrliche und nett gemeinte Worte über sich selbst!
Es reicht deshalb nicht, wenn man sagt „Du bist hilfsbereit“, sondern es ist wichtig, dass die Schüler darüber nachdenken, was der andere getan oder gesagt hat. Das Kompliment soll wirklich auf den Gegenüber passen.
Mit Hilfe der „Wall of Fame“, auf der jeder Schüler sein eigenes Postfach hat, schreiben sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5 d gegenseitig „eine Extraportion lieber Worte für zwischendurch“. Negatives ist ausdrücklich verboten und die Komplimente sollen keine Floskeln darstellen. Vielleicht zeigt der bewusste Umgang mit dem Blick auf das Positive – die aktive Auseinandersetzung mit dem Gegenüber – wie viel Positives in jedem einzelnen Mitschüler steckt.
Ich habe schon beim 1. Versuch etwas sehr Positives erfahren: Die Schülerinnen und Schüler mussten einen Tag warten bis sie ihr Postfach leeren durften (ein bisschen Spannung muss sein). Eine Schülerin war am Tag des Schreibens krank und hatte demnach keine Post in ihrem Fach. Als ich eine Schülerin bat, der betreffenden Schülerin doch noch zusätzlich ein kurzes Feedback zu schreiben, hatte eine andere Schülerin das schon selbstständig übernommen und ein Zettelchen ins Fach gesteckt.

M. Mäck-Tatz

GEVA-Test in diesem Schuljahr online

Christian Schmitz und Roland Sellmaier

Ein großes Dankeschön geht an die Allianzvertretung Sellmaier in Olching, die auch dieses Jahr wieder unsere Schüler:innen finanziell bei der beruflichen Orientierung unterstützt hat. Der GEVA-Test konnte online durchgeführt werden und alle Teilnehmer:innen wurden mit 3,00 € bezuschusst. Herr Schmitz bedankt sich bei Herrn Sellmaier für die Gesamtspende in Höhe von 180,00 €.

Vive la Freundschaft!

Der deutsch – französische Tag am 22. Januar 2022

Nachdem wir letztes Jahr den deutsch-französischen Tag nur digital „feiern“ konnten, war dieses Jahr die Freude umso größer, dass wir vor Ort an die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrag am 22. Januar 1963 erinnern durften und diesen besonderen Tag der deutsch-französischen Beziehungen wieder gemeinsam mit der Schulfamilie feiern konnten. 

Es heißt nicht umsonst – Leben wie Gott in Frankreich. Deshalb haben die Schüler*innen und in manchen Fällen bestimmt auch deren Eltern – Merci à tous ! – am Wochenende fleißig mehrere Kuchen, tartes und macarons gebacken, um diese am Montag in der Pause zu verkaufen. Miam, trop bon! 

Außerdem erhielten die diesjährigen Abschlussschüler*innen an diesem Tag ihr DELF-Diplom der Niveaustufe A2, das sie in der 9. Klasse abgelegt haben und das ihnen elementare Umgangsformen, die die Bewältigung des Alltags gewährleisten, bescheinigt. 

Und auch inhaltlich kam der deutsch-französische Tag in den Klassenzimmern natürlich nicht zu kurz. 

So beschäftigten sich die Schüler*innen der 10. Klasse mit den historischen Etappen der deutsch-französischen Freundschaft, während die 7. Klasse kleine landeskundliche Rätsel bestritt und einen der letzten Eiffelturm-Schlüsselanhänger, der noch von einer Klassenfahrt nach Paris stammte, gewinnen konnte. 

In Erinnerung an zahlreiche schöne Parisfahrten mit den Neuntklässler*innen wünschen wir uns, dass wir demnächst wieder ohne gesundheitliches Risiko nach Frankreich reisen dürfen und den Schüler*innen zeitgleich die Möglichkeit geben, in unserem Nachbarland in der Fremdsprache zu kommunizieren. Auch das Motto des diesjährigen deutsch-französischen Tags „Mobilität, der Weg zur Freundschaft“ («La mobilité, passeport pour l’amitié») bestärkt uns in unserem Vorhaben. 

Fachschaft Französisch 

Zitronen…

Projekt der Schule ohne Rassismus-Gruppe

Was haben Zitronen und Menschen gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel! Aber wenn man sich näher damit beschäftigt, kann man durchaus Gemeinsamkeiten finden. Genau das hat die Projektgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Dezember mit den fünften Klassen gemacht. Die SchülerInnen haben Zitronen genauer kennengelernt und gesehen, dass selbst bei einer „gelben, sauren Frucht“ jede unterschiedlich und individuell ist. Genau wie unsere Schülerinnen und Schüler – Vielfalt ist die Normalität!

N. Thiemann