Schülersprecherwahl

Am Montag, den 6. Oktober füllte sich unser Atrium… Warum? Die Kandidatinnen (Ja – es waren nur Mädels!), die sich als Schülersprecher/-innen wählen lassen wollten, stellten sich und ihre Ziele den Schülerinnen und Schülern der RSH vor. Wir sind sehr stolz so viele mutige und engagierte Schülerinnen an unserer Schule zu haben! Mal sehen, wer die Wahl gewinnt…

Tracht, Tradition und süße Versuchung – Der Trachtentag an der RSH

Am Donnerstag, den 2. Oktober 2025, ging es an der Realschule Herrsching zünftig zu: Zum Trachtentag füllte sich das Schulhaus mit Dirndl, Lederhosen sowie landestypischer Tracht und einem Hauch bayerischer Feststimmung. 

Im Atrium duftete es nach gebrannten Mandeln, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 D verkauften und die beiden Pausen an diesem Tag zudem mit selbstgemachten Schokofrüchten am liebevoll dekorierten Stand versüßten – natürlich stilecht in Tracht! Untermalt wurde das Ganze mit passenden Wiesn-Hits wie Wackelkontakt oder Bella Napoli, die das Atrium für einen Moment in ein kleines Oktoberfest verwandelten. Mitschunkeln und tanzen erwünscht. 

Der Trachtentag war nicht nur ein kulinarischer und musikalischer Genuss, sondern zeigte auch, wie viel Engagement, Gemeinschaft und Freude in unserer Schulfamilie stecken.

Das Gruppenfoto im Pausenhof bei strahlendem Sonnenschein spricht für sich! 

K. Adler

Unsere Tutorinnen und Tutoren begrüßen die neuen Fünftklässler

Unsere Tutorinnen und Tutoren im Schuljahr 2025/26
mit den zuständigen Lehrkräften Julia Maler, Anna Rochan und Stefan Rodi
Klasse 5 A: Isabella 9G, Marlon 9B, Annalena 9A, Hannah 9A, Maximilian 9C; Magdalena 9F
Klasse 5 B: Selina 9D, Katharina 9D, Viktoria 9A, Paul 9A, Magdalena 9F
Klasse 5 C: Moritz 9C, Veronika 9C, Johannes 9C, Antonia 9C, Magdalena 9C
Klasse 5 D: Noah 9C, Carla 9E, Emma 9E; Alina 9F; Gülsen 9F
Klasse 5 E: Amin 9B, Leonie 9E, Julia 9E, Amelie 9E; Leonie 9F
Klasse 5F: Naemi 9B, Malou 9B, Johanna 9E, Johanna 9E, Johannes 9B

 „You’re the voice“ 

Abschlussfeier an der Realschule Herrsching – ein emotionaler Abschied für 154 Absolventinnen und Absolventen

Unter dem Motto „You’re the voice“ verabschiedete die Realschule Herrsching feierlich ihre diesjährigen 154 Absolventinnen und Absolventen. Die festlich geschmückte Turnhalle bot den Rahmen für eine emotionale und würdige Abschlussfeier mit zahlreichen Ehrengästen.

Den Auftakt des Tages bildete ein feierlicher Gottesdienst in der St. Nikolaus Kirche, der auf die bevorstehende Zeugnisvergabe einstimmte. Anschließend versammelten sich alle in der liebevoll mit riesigen Luftballons und Blumen dekorierten Turnhalle zur offiziellen Feier.

Eine lange Liste an Gästen, darunter viele Ehrengäste, wurden von den beiden Konrektoren Markus Volke und Alexander Zeller begrüßt. Zu ihnen zählten unter anderem der Herrschinger Bürgermeister Christian Schiller, Stefan Ammon vom Zweckverband, Pfarrer Simon Rapp, der Andechser Bürgermeister Georg Scheitz, Anna Homann und Heiner Lurz vom Lions Club, die ehemalige Schulleiterin Rita Menzel-Stuck sowie Vertreter des Elternbeirats und des Zweckverbands. Auch die Familien, Freunde und Lehrkräfte der Schülerinnen und Schüler waren zahlreich vertreten.

Im Verlauf der Feier wurden die Abschlusszeugnisse feierlich von Schulleiter Christian Schmitz und den Klassenleitern überreicht. Musikalisch umrahmt wurde das Programm von stimmungsvollen Stücken der Schul-Combo und des Chors sowie Solobeiträgen, unter anderem auf der Geige von Paloma Spengler.

Besondere Anerkennung erhielten Schülerinnen und Schüler, die sich durch soziales Engagement hervorgetan haben – sei es als Streitschlichter, im Schulsanitätsdienst, im Schultheater oder im Technikteam. Die besten Leistungen im Jahrgang wurden ebenfalls gewürdigt: Johanna Almus und Sophie Chlebowy erreichten jeweils den Notenschnitt 1,18, dicht gefolgt von Petra Schulze (1,25) und Louise Anthuber (1,27).

Ein wichtiger Programmpunkt war die gemeinsame Rede der Schülersprecherin Paulina Heidinger und des Schülersprechers Quirin Kühlthau, die beide ihren Abschluss machten. Sie sprachen den Lehrkräften ihren Dank aus und ermutigten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit den Worten: „Lacht, lebt, liebt“. Ihre Botschaft: Jeder muss seinen eigenen Weg finden – doch gemeinsam lässt sich viel erreichen.

Als Erinnerung an ihren Jahrgang überreichten sie ein „Baumbild“ – gestaltet mit den Daumenabdrücken aller Absolventinnen und Absolventen. Schulleiter Christian Schmitz bedankte sich herzlich und sprach vom Beginn der „Hall of Fame“ an der Realschule Herrsching, die er sich schon lange wünsche.

Bürgermeister Christian Schiller würdigte die jungen Menschen in seiner Rede mit einem herzlichen „Guat gmacht“. Er betonte, wie wichtig ihr Beitrag für eine bessere Welt sei – das nötige Rüstzeug hätten sie an der Realschule Herrsching erhalten.

Auch Christian Schmitz fand in seiner Abschlussrede bewegende Worte. Nach seinem persönlichen Wunschlied „You’re the voice“ von John Farnham – gesungen von Stephanie Sedlmair aus der 10 A rief er dazu auf, Verantwortung zu übernehmen: „Wer will, kann etwas ändern – er muss bei sich selbst anfangen.“ Er forderte Respekt für und Selbstbewusstsein von Frauen und appellierte an die jungen Männer, „Hirn und Herz“ zu zeigen – und eine Waschmaschine bedienen zu können, „dann braucht’s auch keinen Waschbrettbauch“.

Für einen besonders stimmungsvollen Moment sorgten Chor und Lehrerkollegium mit einem gemeinsamen Auftritt. Zusammen sangen sie das Lied „Wir sind united“ – ein musikalisches Zeichen des Zusammenhalts und der Gemeinschaft an der Realschule Herrsching. Nach der feierlichen Zeugnisverleihung ging es für die Klassen mit ihren Lehrkräften und Familien ins Atrium und die umliegenden Klassenzimmer zum gemeinsamen Ausklang. Den Abschluss des Abends bildete für die Absolventinnen und Absolventen die vom Elternbeirat organisierte Party in einem Club in Gilching.

A. Pfister

Bericht zur Exkursion nach Wartaweil – „Die grüne Stadt der Zukunft“

Am 18.07.2025 unternahm die Klasse 6b eine Exkursion zum Bund Naturschutz in Wartaweil. Um 8:30 Uhr fuhr die Klasse mit dem Bus los und kam pünktlich um 9:00 Uhr am Ziel an. Dort wurden die Schüler freundlich von Simona begrüßt, die sie anschließend zum Grünen Klassenzimmer begleitete.
Zunächst verglichen die Schüler ihr Klassenzimmer mit dem Grünen Klassenzimmer im
Freien. Dabei fielen ihnen viele Unterschiede auf – vor allem die Nähe zur Natur und die
entspannte Atmosphäre wurden betont. Auch sprachen sie über die Unterschiede zwischen
dem Leben auf dem „Land“ und in der Stadt und darüber, was sie am städtischen Leben nicht
mögen, z. B. Lärm, Müll oder fehlendes Grün.
Im Anschluss erhielten jeweils zwei Schüler eine Karte mit einem Aspekt zur Entwicklung
einer nachhaltigen Stadt, z. B. Energie, Verkehr oder Begrünung. Diese wurden kurz
vorgestellt. Danach bildeten die Schüler Vierergruppen und widmeten sich mit Naturmaterialien aus dem Wald sowie mitgebrachtem Bastelmaterial von Simona der
kreativen Aufgabe: den Bau ihrer eigenen „grünen Stadt der Zukunft“.
Trotz einer kleinen Ameisenplage waren die Kinder mit großem Eifer und viel Fantasie bei
der Sache. Ihre selbstgebauten Städte präsentierten sie anschließend der Gruppe und erklärten, welche nachhaltigen Ideen sie umgesetzt hatten.
Um 12:15 Uhr ging es mit dem Bus zurück zur Schule. Die Schüler hatten nicht nur viel Spaß,
sondern lernten auch auf anschauliche Weise, was eine nachhaltige Stadt ausmacht und wie
sie selbst dazu beitragen können.

A. Zugnar

Bericht über die Exkursion der Klasse 5a ins Verkehrszentrum München

Am 15.07.2025 unternahm die Klasse 5a eine spannende Exkursion ins Verkehrszentrum
München, um die Sonderausstellung „Dünnes Eis“ zu besuchen. Die Anreise erfolgte mit der
S-Bahn. Um 9:45 Uhr begann das offizielle Programm.
Zu Beginn bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Ausstellung von
Frau Mrakovcic, die selbst Teil einer „Polar“-Expedition war. Diese Expedition ist ein
bedeutendes internationales Forschungsprojekt, bei dem das deutsche Forschungsschiff Polarstern für mehrere Monate in der Arktis festgefroren wurde, um das Klima und die Umweltbedingungen zu erforschen. Die Wissenschaftler untersuchten dabei unter anderem Veränderungen im Meereis, den Einfluss des Klimawandels und ökologische Zusammenhänge in der Polarregion.
Nach dem Einführungsvortrag durften die Kinder bei einem kleinen Experiment zuschauen.
Dabei wurden zwei verschiedene Eiswürfel – einer aus Süßwasser, einer aus Salzwasser – mit
Farbe beträufelt. Es zeigte sich ein spannender Unterschied: Beim Süßwassereis floss die
Farbe entlang des Eises, während sie sich beim Salzwassereis in der Mitte sammelte und
kaum verteilte. Dies veranschaulichte auf einfache Weise physikalische Unterschiede
zwischen den Eisarten.
Herauszufinden, wie die Forscherinnen und Forscher dabei unterwegs waren, was sie genau
gemacht haben und mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen hatten, war dann die
Aufgabe der Schüler.Sie wurden hierfür in 4er-Gruppen eingeteilt und bildeten verschiedene
Forschungsteams: Team Atmosphäre, Meereis, Biochemie, Ozean und Ökosystem. Jede
Gruppe erhielt ein Heft mit Aufgaben und Fragen, deren Lösungen an unterschiedlichen
Stationen in der Ausstellung zu finden waren. Dabei konnten die Kinder aktiv in die Welt der
Polar- und Klimaforschung eintauchen.
Am Ende überprüften die Gruppen ihre Ergebnisse durch das Anmalen bestimmter Felder auf
einem QR-Code – bei richtiger Lösung konnte man den Code erfolgreich scannen.
Um 11:30 Uhr machte sich die Klasse wieder auf den Rückweg zur S-Bahn und fuhr zurück
nach Herrsching.
Es war ein lehrreicher und spannender Vormittag, der viele neue Einblicke in die Welt der
Forschung auf der Arktis bot.

A. Zugnar

Exkursion der Klasse 9d zum Konradhof in Unering 

– Landwirtschaft im Wandel erleben –

Am 11. Juli 2025 unternahm die Klasse 9d der Realschule Herrsching eine Exkursion zum Konradhof in Unering, einem von der Bayerischen Staatsregierung als „Leuchtturmprojekt“ ausgezeichneten Betrieb. Im Zentrum des Besuchs stand der bemerkenswerte Transformationsprozess des Hofes – vom konventionellen Viehmastbetrieb hin zum ökologischen Gemüseanbau.

Der Tag begann mit dem Treffen der Klasse und der begleitenden Lehrkräfte um 7:55 Uhr an der Realschule. Anschließend machten sich alle gemeinsam mit dem Bus auf den Weg nach Unering zum Konradhof. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von Hofbetreiber Stefan Dellinger empfangen, der ihnen erste Einblicke in die Entstehung und Entwicklung seines Betriebs gewährte.

Im Anschluss erkundete die Klasse in Kleingruppen eigenständig das weitläufige Gelände. An mehreren vorbereiteten Stationen, die ihnen eine gezielte Auseinandersetzung ermöglichten, setzten sich die Jugendlichen eingehend mit dem Strukturwandel des Hofes auseinander. Der Wechsel von intensiver Viehmast zu nachhaltigem Gemüsebau wurde dabei ebenso anschaulich vermittelt wie die grundlegenden Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft.

Besondere Aufmerksamkeit galt der sogenannten „Gemüsemetzgerei“ – einer innovativen Umnutzung des ehemaligen Schlachthauses, die den Wandel des Konradhofs besonders eindrucksvoll veranschaulicht. Wo früher Tiere verarbeitet wurden, wird heute Gemüse aus eigenem Anbau geschält, gewaschen, geschnitten und verpackt – ein Symbol für den konsequenten Übergang von konventioneller Tierhaltung zu ökologischem Gemüsebau. Auch der Hofladen wurde eingehend unter die Lupe genommen: Die Schülerinnen und Schüler verglichen dessen regionales, ökologisches Sortiment mit dem Angebot herkömmlicher Supermärkte. Weitere Stationen widmeten sich der ökologischen Schafhaltung, die den Gegensatz zur konventionellen Tierhaltung verdeutlichte, sowie der Zertifizierung des Betriebs und der Bedeutung von Biosiegeln.

Nach der Auseinandersetzung mit dem Hofgeschehen setzte die Gruppe ihren Weg zu den nahegelegenen Feldern und Folientunneln fort. Dort bestimmten die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Pflanzenerkennungs-App die angebauten Gemüsesorten und erfuhren, in welcher Weise der ökologische Landbau aktiv zum Klima- und Umweltschutz beiträgt – und somit zur langfristigen Sicherung unserer Lebensgrundlagen.

Nach einem lehrreichen und praxisnahen Vormittag kehrte die Klasse gemeinsam mit ihren Lehrkräften zur Schule zurück. Die Exkursion bot nicht nur vielfältige Einblicke in die ökologische Landwirtschaft, sondern schärfte zugleich das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für nachhaltige Lebensmittelproduktion und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

J. Freisinger