Zertifikatsübergabe an DB-Schülerbegleiter an der Realschule Herrsching

Am vergangenen Freitag fand in der Aula der Staatlichen Realschule Herrsching ein besonderer Moment statt: Acht Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen erhielten feierlich ihre Zertifikate als ausgebildete DB-Schülerbegleiter. Vier Mädchen und vier Jungen haben in den vergangenen Wochen erfolgreich an der Ausbildung teilgenommen – und sind nun bereit, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern auf dem Schulweg mit Verantwortung und Engagement zur Seite zu stehen.

Unter dem Motto „Überzeugen statt petzen“ haben die Jugendlichen nicht nur gelernt, wie man in Konfliktsituationen deeskaliert, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen entwickelt, die ihnen weit über die Schulzeit hinaus zugutekommen werden.

Die Zertifikate wurden in feierlichem Rahmen in der Aula überreicht. Zuschauer waren die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen, welche im kommenden Jahr selbst die Möglichkeit haben werden, sich für die Ausbildung zum DB-Schülerbegleiter zu bewerben.

Die Vertreter der Deutschen Bahn, Klaus Figur (Trainer S-Bahn München), Hartmut Brach (ehemaliger Präventionsbeauftragter Bundespolizei München) und Tilo Stock (Security Manager Deutsche Bahn), nutzten die feierliche Gelegenheit, um ihre Wertschätzung auszudrücken. Sie lobten das Engagement von Schulleiter Christian Schmitz, der das Projekt an der Realschule ermöglicht  und sprachen den Eltern ihren Dank dafür aus, dass sie die Teilnahme ihrer Kinder unterstützt haben.

Besonders hervorgehoben wurde auch der Einsatz von Peter von Dalwigk, der das Projekt mit viel Engagement begleitet. Die größte Anerkennung jedoch galt den acht Schülerinnen und Schülern, die die Ausbildung mit Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft durchlaufen haben.

Ein weiterer Höhepunkt: Ein Filmteam des ZDF begleitete einen Tag der Ausbildung für einen Beitrag in der Kindersendung logo! – ein spannender Einblick in das Projekt, der demnächst im Fernsehen zu sehen sein wird.

Schirmherr des Projekts ist der bayerische Innenminister Joachim Herrmann, der die Bedeutung des Projekts für ein sicheres und respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum unterstreicht.

Die Realschule Herrsching ist stolz auf ihre neuen Schülerbegleiter – ein starkes Zeichen für Zivilcourage, Verantwortung und Gemeinschaft.

A. Pfister

„RSH, da geht es rund und die Freundschaften sind kunterbunt.“

Diese Zeile aus unserem neuen Schulsong bringt es auf den Punkt: Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Kreativität und ganz viel gute Laune.

In einem fünftägigen Workshop haben 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 gemeinsam getextet, gesungen, gerappt, getanzt und gefilmt.

Am ersten Tag standen die Grundlagen auf dem Plan: Wie ist ein Song aufgebaut? Welche Instrumente gibt es? Am zweiten Tag ging es richtig los: Die Gruppen schrieben ihre Texte für Strophen und Refrain – kreativ, persönlich und mit viel Spaß. Am dritten Tag folgte das Highlight für viele: die professionelle Tonaufnahme. 

Danach kam Bewegung ins Spiel: Eine Choreografin unterstützte die Gruppe bei der Entwicklung einer Choreografie, und es entstand ein Storyboard für das Musikvideo. Am letzten Tag wurde dann gedreht – mit Greenscreen, draußen auf dem Schulhof und in der Aula. Unterstützt wurden sie dabei von weiteren Schülerinnen und Schülern, die das Video mit Leben füllten.

Am Ende steht ein Song, der unsere Schule auf ganz besondere Weise zeigt: kreativ, bunt, vielfältig – eben RSH!

Magdalena Ginter

Tag des offenen Schulhauses an der RSH

Die Realschule Herrsching öffnete ihre Türen für interessierte Kinder, die nächstes Schuljahr in die 5. Klasse übertreten möchten und deren Eltern.

In vielen Klassenzimmern und Fachräumen präsentierten die Lehrkräfte ihre Fächer, stellten Arbeitsmaterialien und Schülerarbeiten aus und luden zum Ausprobieren und Mitmachen ein.

So durften die zahlreichen Besucher zum Beispiel im Matheraum Knobelaufgaben lösen und Soma-Würfel testen, in Biologie einen Blick durch Mikroskope werfen, in Physik das Newton-Pendel ausprobieren, im Raum der Stille beim Fach Religion bei gedämmtem Licht und Meditationsmusik ein bisschen zur Ruhe kommen, in Deutsch Leserollen und Lapbooks von Schülerinnen und Schülern bewundern oder in der neuen Turnhalle verschiedene Sportarten testen.

An Ständen in Aula und Atrium konnten die Eltern unter anderem mit dem Förderverein, der Schulsozialpädagogin, den Streitschlichterinnen und Streitschlichtern sowie den Tutorinnen und Tutoren ins Gespräch kommen und sich über die Anmeldung und das „WIR-Projekt“ informieren.

Für das leibliche Wohl sorgten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen, außerdem gab es viele Tanz- und Musikeinlagen.

Ein Highlight war auch die Premiere des Schulsongs, der in einem einwöchigen Projekt von Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Klassen selbst getextet, vertont und als Video aufgenommen wurde und alle Besucherinnen und Besucher begeisterte. Schulleiter Christian Schmitz meinte stolz: „Ich habe die tollste Schule der Welt – jetzt sogar mit einem eigenen Schulsong.“

A. Pfister

Auf dem Wettkampf der Schulsanitäter

Beim Wettkampf der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter in Puchheim haben unsere RSH-Schulsanis von 14 gemeldeten Mannschaften in Oberbayern-West den zweiten Platz hinter der Realschule Pfaffenhofen belegt. Wir sind stolz auf diese tolle Leistung und gratulieren den Gewinnern herzlich!

Inklusives Kochen an der RSH – Ein kulinarisches Erlebnis für alle

Gemeinsam schnippeln, rühren und genießen – unter diesem Motto fand am Donnerstag, den 27.03. ab 16.30 Uhr an der Realschule Herrsching ein ganz besonderes Koch-Event statt. Organisiert vom Inklusionsbeirat der Gemeinde Herrsching, versammelten sich Jugendliche im Alter von 10 bis 22 Jahren, darunter einige unserer Schülerinnen und Schüler, um zusammen mit Catherine ein köstliches französisches Drei-Gänge-Menü zu zaubern. Unterstützt wurden sie dabei von Frau Schwaiger und Frau Mäck-Tatz. Auf dem Menüplan stand zunächst eine feine Radieschencreme-Suppe, gefolgt von zweierlei Quiche – der klassischen Quiche Lorraine sowie einer südfranzösischen Tomatenquiche. Als süßen Abschluss gab es einen herrlich schokoladigen französischen Küchlein mit flüssigem Kern, begleitet von einem frischen Obstsalat. Neben dem kulinarischen Genuss stand vor allem das Miteinander im Mittelpunkt. Gemeinsam zu kochen, voneinander zu lernen und anschließend an einem großen Tisch die selbst zubereiteten Speisen zu genießen, machte allen Beteiligten große Freude. Der Austausch zwischen den Jugendlichen, das Teamwork in der Küche und das gemeinsame Essen sorgten für eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlten. Das Fazit des Abends? Ein voller Erfolg! Alle waren sich einig: Dieses inklusive Kocherlebnis soll unbedingt wiederholt werden

M. Mäck-Tatz

„Landwirtschaft“ steht auf dem Stundenplan: Absolventinnen und Absolventen des „Herrschinger Grundkurses“ im Austausch mit der RSH

Auch in diesem Schuljahr bot sich für die RSH die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Haus der bayerischen Landwirtschaft die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 130. Herrschinger Grundkurses an die Schule einzuladen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zum Thema „Grüne Berufe – Landwirtschaft und Ernährung“ ins Gespräch zu kommen: Aus den verschiedensten Regionen Bayerns besuchten am Dienstag, 18. März nahezu 30 junge Menschen die 6. und 9. Jahrgangsstufe der Realschule Herrsching. Begleitet wurden sie von Alois Neumaier, der das Projekt aus fachlicher Sicht unterstützte. 

Hinter der Aktion steht der 130. Herrschinger Grundkurs, in dem sich derzeit 50 junge Menschen für zehn Wochen im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching weiterbilden. Denn Landwirt zu sein, das bedeutet heute weit mehr als Traktor zu fahren und Kühe zu melken: Im Herrschinger Grundkurs, der seit 1948 angeboten wird, diskutieren die jungen Menschen und teilweise bereits jungen Unternehmerinnen und Unternehmer über persönliche Werte, trainieren Rhetorik und lernen, im Team zu arbeiten. Abgerundet wird dieser Kurs mit politischen Bildungsreisen nach Brüssel und Berlin. 

Der Besuch an unserer Schule stellt einen Baustein des Grundkurses dar. Im Rahmen der Vorträge wurden die unterschiedlichsten Aspekte thematisiert: artgerechte Tierhaltung, Bodenfruchtbarkeit, ökologischer Landbau, das Berufsbild und seine Verdienstmöglichkeiten, aber auch Themen wie „Urlaubsplanung“ und das Konzept der „Erlebnisbauernhöfe“ kamen zur Sprache. 

Wir bedanken uns herzlich bei den jungen Referentinnen und Referenten für die intensive Vorarbeit. „Danke“, dass ihr euch die Zeit genommen habt, zu uns zu kommen, „danke“, dass ihr eure Präsentationen sehr persönlich und authentisch gestaltet habt, „danke“, wie ihr mit auch kritischen Fragen vonseiten der Schülerschaft umgegangen seid.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.

Maria Wenger-Reinhard

Eine Woche voller Klimawissen und Energie –Herrschinger Realschule geht Pionierweg mit einzigartiger Projektwoche

Vom 3. bis 10. Februar fand an der Herrschinger Realschule eine außergewöhnliche Projektwoche statt, die in dieser Form bisher einzigartig war. Unter der Leitung von Lehrkraft Veronika Stock konnten sich alle neunten Klassen intensiv mit den Themen Klima und Energie auseinandersetzen. Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler hautnah, was Klimawandel bedeutet, wann das Klima kippt und wie man aktiv zu einem besseren Klimaschutz beitragen kann. Drei eindrucksvolle Projekte standen dabei im Fokus:

Das experimentelle Dorf – Eine Simulation des Klimaschutzes

Das vom Bund Naturschutz angebotene „experimentelle Dorf“ ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, Klimaschutz spielerisch zu erleben. Mithilfe eines realen Modell-Dorfes wurden verschiedene Maßnahmen zur Energieumwandlung simuliert. Häuser und Energieversorgungsanlagen wurden modular mit Energiewandlern wie Kühlschränken, Computern oder Beleuchtung bestückt, um deren Auswirkungen auf das Dorf und den Klimaschutz zu analysieren. Die Jugendlichen konnten durch eigenes Ausprobieren herausfinden, wie sich beispielsweise der Bau eines Windrads oder das Installieren von Solarpanels auf das Energiekonzept des Dorfes auswirken. Spielerisch konnten die Schüler*innen das Dorf selbst verwalten und eigenverantwortlich energiepolitische Entscheidungen treffen – und so die Auswirkungen ihrer Entscheidungen direkt erfahren. Jede Klasse widmete einen ganzen Vormittag dieser praxisnahen Erfahrung.

Experimente der Stadtwerke München – Energiewende im Fokus

Ein weiteres Highlight der Woche war das dreistündige Experimentierangebot der Stadtwerke München unter der Leitung von Frau Magerl. Nach einer theoretischen Einführung forschten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen zu erneuerbaren Energien, deren Transport und Verteilung. Abschließend wurden die Ergebnisse gemeinsam diskutiert, um ein tieferes Verständnis für die Herausforderungen und Möglichkeiten der Energiewende zu schaffen.

Der LMU-Klimakoffer – Wissenschaftliche Hintergründe zum Klimawandel

Um die wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels greifbar zu machen, wurde der sogenannte Klimakoffer eingesetzt. Dieser wurde ursprünglich für Gymnasien entwickelt, doch dank der unermüdlichen Arbeit von Frau Stock konnten die Inhalte auf das Niveau der neunten Klasse der Realschule angepasst werden. Die Schülerinnen und Schüler führten spielerische Experimente zu verschiedenen klimarelevanten Themen durch, darunter:

  • Absorption von Wärmestrahlung durch CO₂
  • Der Albedo-Effekt
  • Versauerung der Meere

Besonders die Versauerung der Meere sorgte für Aha-Momente: Die Jugendlichen konnten mit eigenen Augen sehen, dass dieser Prozess voranschreitet.

Nachhaltige Wirkung der Projektwoche

Die Woche selbst ist als voller Erfolg zu werten: „Vielleicht wollen einige der Schüler nun ja künftig im Bereich erneuerbare Energien tätig werden“, hofft Veronika Stock. Sie stellte fest, dass viele Schüler im Vorfeld nur wenig Wissen über Klimawandel und Klimaschutz hatten. Umso wichtiger sei es gewesen, ein fächerübergreifendes Projekt anzubieten. „Es war beeindruckend zu sehen, wie sich einige Schülerinnen und Schüler innerhalb der Woche veränderten – während manche das Thema anfangs noch belächelten, entwickelten sie nach den Experimenten eine ganz neue Sensibilität dafür“, berichtet sie weiter.

Die Bedeutung des individuellen Beitrags zum Klimaschutz wurde während der Woche klar vermittelt. „Es ist nicht komplett aussichtslos – jeder kann etwas tun!“, so das Fazit der Lehrkraft. Aufgrund der positiven Resonanz gibt es bereits Pläne, die Projektwoche im kommenden Jahr zu wiederholen oder sogar auf weitere Jahrgangsstufen auszuweiten.

Sandra Eichner, Herrschinger Spiegel vom 5. März 2025

Spende für den Gefa-Test

„Was soll ich werden?“ – irgendwann beschäftigt diese Frage jeden jungen Menschen. Der GEVA-Test ermittelt die individuellen Stärken, kognitiven Leistungen wie auch die beruflichen Ziele und Motivationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schlägt ihnen passende Berufswege in Form von Studiengängen und Ausbildungsberufen vor.  Ein großes Dankeschön geht an die Allianzvertretung Sellmaier in Olching, die auch dieses Jahr wieder unsere Schülerinnen und Schüler finanziell bei der beruflichen Orientierung unterstützt hat. Herr Schmitz bedankt sich bei Herrn Sellmaier für die Gesamtspende in Höhe von 102,00 €.

„Die ersten Stimmen für die Demokratie“

Kurz vor der echten Bundestagswahl am 23. Februar wurde es an der RSH spannend: In der Woche vor dem Wahltag durften die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen im Rahmen der Juniorwahl ihr demokratisches Wissen austesten! Die Stimmzettel aus dem Wahlkreis Starnberg/Landsberg a.L., Wahlkabinen, eine „echte“ Wahlurne – alles war vorbereitet, um den jungen Wählerinnen und Wählern das Gefühl zu geben, selbst Teil des demokratischen Prozesses zu sein.

In den Unterrichtsstunden vorher war der Wahlkampf in den Klassenzimmern angekommen: Welche Parteien stehen zur Wahl? Was sind deren Positionen? Und vor allem – was bedeutet es, eine eigene Stimme abzugeben? Wahlplakate wurden analysiert, der Wahl-O-Mat genutzt und bereits im Herbst wurden die Parteien anhand unterschiedlicher Grundpositionen voneinander abgegrenzt und verglichen. Am Ende hatte jede und jeder eine Vorstellung davon, was die eigene Stimme bewirken kann.

Der Durchführung der Juniorwahl stand dann nichts mehr im Wege: Die Wahlkabinen wurden aufgebaut, die Schüler erhielten ihre Wahlzettel und die Wahlurne stand bereit. Doch bevor es ans Wählen ging, gab es noch eine kurze Erinnerung an die Wahlrechtsgrundsätze: geheim, frei, unmittelbar, gleich und allgemein.

Nacheinander begaben sich die Schülerinnen und Schüler in die Wahlkabine – einige entschieden sich sehr zügig, andere überlegten etwas länger. Doch egal, wie lange man brauchte – das Gefühl, eine Entscheidung zu treffen, war für alle das Gleiche: Es war der erste Schritt in die Welt der Politik!

Mit der Juniorwahl wurde den Jugendlichen nicht nur ein Stück Demokratie näher gebracht, sondern auch die Bedeutung des Wahlrechts verdeutlicht. Sie konnten hautnah erleben, wie eine Wahl funktioniert und welche Verantwortung es mit sich bringt eine Stimme abzugeben. Denn, wie man weiß, jede Stimme zählt – und die Juniorwahl war der Beweis, dass auch die nächste Generation in der Demokratie aktiv mitmischen kann.

Die Ergebnisse an unserer Schule entsprachen am Ende zum einem dem Trend der Jungwähler bei der Bundestagswahl: die Linke konnte stark punkten – und zum anderen war es dann doch auch ein typisch „bayerisches“ Ergebnis: die CSU wurde stärkste Kraft bei unseren Schülerinnen und Schülern.

M. Feroz/ M. Ünalan

Berufsinformationsabend an der RSH

Der Förderverein der Realschule Herrsching veranstaltete wie jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der Schule den Berufsinformationsabend (BiA) in der neuen Dreifachturnhalle. Unter dem Motto „Zukunft gestalten – Firmen treffen Schüler – We want you“ bot die Messe über 80 Firmen und Ausstellern aus der Umgebung die Möglichkeit, sich den Jugendlichen vorzustellen und wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt zu vermitteln.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg mit zahlreichen Besuchern, darunter vielen Ehrengästen. In ihren Grußworten unterstrichen der Schirmherr, Landrat Stefan Frey,  Bürgermeister Christian Schiller sowie Schulleiter Christian Schmitz die Bedeutung der Veranstaltung für die Zukunft der Schülerinnen und Schüler sowie die Region.

Ziel der Messe war es, den Schülern und Schülerinnen der Realschule und anderen interessierten Jugendlichen zu ermöglichen, erste Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen, Informationen zu Praktika und Ausbildungsplätzen zu erhalten und verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Die Stände der Aussteller luden nicht nur zum Gespräch ein, sondern boten auch interaktive Aktionen an, bei denen die Besucherinnen und Besucher ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. So durften sie beispielsweise Handcreme selbst herstellen oder bei einem Wettbewerb im Nagelschlagen ihre Geschicklichkeit testen.

Großes Interesse fanden auch die Vorträge zu unterschiedlichen Ausbildungsberufen. So informierten unter anderem Vertreter der Polizei über den Beruf des Polizeibeamten und ein Vortrag zum agrartechnischen Assistenten zeigte den Jugendlichen die vielfältigen Möglichkeiten in der Landwirtschaft auf.

„Die Messe war eine tolle Gelegenheit für unsere Schüler und Schülerinnen, sich über ihre berufliche Zukunft zu informieren und gleichzeitig auf lockere Art und Weise in Kontakt mit den Unternehmen der Region zu kommen“, sagte Christian Schmitz. Auch die Aussteller zeigten sich zufrieden: „Wir haben viele interessierte und motivierte Jugendliche kennengelernt und hoffen, einige von ihnen in Zukunft als Praktikanten oder Auszubildende bei uns begrüßen zu dürfen“, erklärte ein ehemaliger Schüler, der hinter einem Stand Werbung für den Beruf des Lebensmittellaboranten machte.

Die Berufsinfomesse an der Realschule Herrsching zeigte eindrucksvoll, wie wichtig der Austausch zwischen Schule und Wirtschaft ist, um den jungen Menschen den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern und ihnen Perspektiven in ihrer Heimatregion zu eröffnen. 

Auf dem Gruppenfoto hinten von links nach rechts: Robert Klier (2. Bürgermeister von Andechs), Walter Bleimaier (1. Bürgermeister von Inning), Karen Körber (Förderverein), Schulleiter Christian Schmitz, Christian Schiller (1. Bürgermeister von Herrsching), Landrat Stefan Frey, Anne Boldt (gwt), Michael Sturm (1. Bürgermeister Wessling), Stefan Ammon (Geschäftsführung Zweckverband)
Vorne von links nach rechts: Birte Hartl (Förderverein), Beatriz Martínez-Kinader (Förderverein)

A. Pfister