Am 29. April 2026 engagierten sich die Teilgruppen Ethik sowie katholische Religionslehre der Klassen 7 A, 7 B, 7 C, 7 D und 7 E bei einer gemeinsamen Umweltaktion. Anlass war die Unterrichtseinheit zum Thema Plastikmüll im Ethikunterricht, die die Schülerinnen und Schüler dazu anregte, selbst aktiv zu werden. Passend dazu fand am selben Tag auch die große offizielle „Ramadama“-Aktion von Aidenried bis Wartaweil statt, sodass sich die Realschule in einen größeren gemeinschaftlichen Einsatz für eine saubere Umwelt einreihte.

In der zweiten und dritten Unterrichtsstunde sammelten die Schülerinnen und Schüler rund um das Schulgelände (Pausenhof, Sportplatz und Seeufer am Gemeindesteg) ausgestattet mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken zahlreiche Abfälle ein, die achtlos in der Natur zurückgelassen worden waren. Dabei kamen verschiedenste Fundstücke zusammen: neben Plastikmüll, Taschentüchern, Zigarettenstummeln, Glasflaschen, Bonbon- und Lebensmittelverpackungen wurden auch ungewöhnlichere Gegenstände wie Schnuller, eine Hundeleine und sogar ein Schraubenzieher gefunden. Der ebenfalls entdeckte Schlüssel wartet selbstverständlich im Fundbüro der Gemeinde Herrsching auf seinen Besitzer und landete nicht im Abfalleimer. 

Natalie aus der Klasse 7 A gestaltete zudem einen Flyer, der die gesamte Schulfamilie dazu motivieren soll, sich aktiv für eine saubere Umwelt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.

Anpacken statt Wegschauen lautet das Motto, denn kleine Taten heute sichern eine lebenswerte Zukunft. 

K. Adler