Der LehrplanPLUS für die Realschule in Bayern integriert naturwissenschaftliches Arbeiten durch prozessbezogene Kompetenzen in Fächern wie Biologie, Chemie und Physik. Der Fokus liegt auf Erkenntnisgewinnung durch Experimente, Modellbildung, Kommunikation und Bewertung. Schülerinnen und Schüler lernen, Probleme fachbezogen zu lösen, Zusammenhänge zu verstehen und technische Entwicklungen einzuordnen.
Das bayerische Konzept für digitalen Unterricht setzt auf eine Kombination aus technischer 1:1-Ausstattung (Tablets/Laptops), der BayernCloud Schule (ByCS) und medienpädagogischer Bildung. Ziel ist ein pädagogisch sinnvoller Mix aus digitalem und analogem Lernen.
Auch die Fachschaften Biologie und Chemie haben sich daran probiert und viele Projekte in diese Richtung umgesetzt.
In Biologie wurden in einer 6. Klasse Hühnerküken ausgebrütet und zwei Wochen in der Schule gepflegt.

Im Anschluss folgte in dieser Klasse eine Selbstlernsequenz nach dem Flipped-Classroom-Konzept. Dank der 1:1 Ausstattung ist hier ein sehr individuelles Lernen möglich. Durch Lernvideos und praktische Experimente eignen sich die Schüler und Schülerinnen das Wissen zur Vermehrung und Verbreitung von Tieren und Pflanzen an. Im Anschluss folgt eine digitale Überprüfung des Lernzuwachses durch Programme wie H5P und Test in der BayernCloud.






Die 8 A und 8 B lösten Rätsel im Escape Room-Stil, um die Folgen vom UV-Strahlung und Sonnenbrand zu erklären und das Thema Hautkrebs besser zu verstehen.






Als auch sie mit Tablets ausgestattet waren erstellten die beide Klassen Sprechende Plakate zu Infektionskrankheiten. Präsentiert wurden die Plakate als Stationenlauf. Die Mittschüler erhielten alle einen Laufzettel mit selbst erstellten Rätseln der Schüler zu den Plakaten.
Fotos folgen
Schülerübungen wurden in den verschiedensten Jahrgangstufen durchgeführt. Und natürlich dürfen auch die Exkursionen nicht fehlen, Zooschule, Bauerhofbesuch, Imkerei,… Die 10 Klassen besuchten auch das DNA Labor im Deutschen Museum um ihre eigene DNA zu isolieren und mit nach Hause zu nehmen.





In Chemie mussten ALLE Zehntklässler ein Explainity-Video drehen. Jeder Schüler und jede Schülerin bekam einen Versuch zugeteilt. Diesen mussten sie unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen durchführen und filmen. Im Anschluss sollten sie ihr Experiment erklären und den chemischen Sachverhalt auf Teilchenebene mit Formeln und Gleichungen darstellen. So können praktische Arbeitsweisen und digitale Methoden mit Videodreh und schneiden kombiniert werden. Und Videos schneiden haben einige Underer Schüler/-inner hervorragend raus 😉
Fotos folgen…
Das sie nicht nur einfach die KI für sich arbeiten lassen, mussten die 10-Klässler ein Promp-Protokoll mit abgeben und die Quellen bewerten sowie den Artikel der KI diesbezüglich verbessern. Auch auf richtige Quellenangabe und Bildrechte mussten sie achten. KI ist eine riesen Chance, allerdings müssen die Schüler und Schülerinnen auch lernen sie sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen! Einigen gelang das hervorragend.
Eine besondere Herausforderung für die 10 A war ihr letztes Projekt zum wissenschaftlichen Arbeiten. Mit Hilfe von KI sollten sie Artikel für eine fiktive wissenschaftliche Zeitung entwerfen zum Thema „Verantwortungsvolle Elternschaft“. Sie recherchierten über Auswirkungen der mütterlichen Ernährung und Verhaltensweisen auf die Gehirnentwicklung des Babys, gentechnische Verfahren in der Kinderwunschbehandlung, wie sich auch, ob sich das Erbgut von Männern im Alter verändert, und vieles mehr.
(Fotos KI Artikel und Prompt-Protokoll.)
C. Böhm und die Fachschaften Chemie und Bio

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