Auf zu den Affen: das hieß es für die Klasse 5f bei ihrem zweitägigen Biologie-Projekt in der Tierparkschule Hellabrunn in München. Dort beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams mit verschiedenen Affenarten und deren Lebensraum. Das regenreiche Wetter hatte für uns den Vorteil, dass wir nahezu ungestört im Tierpark waren – bei bester Stimmung.




Am ersten Tag wurde sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag die jeweilige Affenart ausführlich beobachtet. Dabei ging es nicht nur um das Spiel- oder Ruheverhalten, sondern auch darum die Tiere etwas besser kennenzulernen. Schnell stellte sich heraus, dass jeder Affe seine Besonderheit hatte: Von den Schimpansen wurden die Schülerinnen und Schüler genau beobachtet, wenn sie vor der Anlage saßen. Andere Affen wiederum zeigten bei der Fütterung ihr ganzes Können an Blödsinn und Lautstärke. Nach der Mittagspause stellten wir schnell fest, dass auch mancher Affe gerne einen kleinen Schlaf am Nachmittag braucht.



Der zweite Tag diente nochmal der Beobachtung. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich auch damit auseinander, wie und warum der Lebensraum der Affen bedroht ist und was sie selbst im Alltag tun können, um etwas zum Schutz der Affenarten beizutragen.


Am Nachmittag besuchten wir dann das lebendige Klassenzimmer. Wir haben uns dort mit bedrohten und geschützten Tierarten auseinandergesetzt und lernten, dass nicht jedes Souvenir aus dem Urlaub den Weg zu uns finden sollte. Anschließend durften ALLE eine Stabschrecke auf die Hand nehmen und krabbeln lassen. Dieses spannende Erlebnis kostete die ein oder den anderen etwas Überwindung.


In der Schule stellten die Teams der Klasse ihre Ergebnisse und ihre beobachtete Affenart in einem kleinen Vortrag vor.
Ziel des Projektes war es, dass die Schülerinnen und Schüler das biologische Arbeiten, dabei besonders das richtige Beobachten, lernen und am lebenden Tier üben können.
D. Nißlein

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