Die Schulsanitäter bekommen Besuch

Jeden Morgen holen die Schulsanitäter zuverlässig im Sekretariat ihre Funkgeräte ab und eilen bei kleinen und großen Verletzungen und Erkrankungen herbei. Wer kommt aber, wenn Kühlpack und Pflaster nicht mehr ausreichen?
Bei strahlendem Sonnenschein bekamen die Schulsanitäter diese Woche Besuch des First Responders der Feuerwehr Herrsching. Sie lernten wer das Rettungsfahrzeug besetzt, wann der First Responder alarmiert wird und an unsere Schule kommt, sowie welche Ausrüstung die Retter dabei haben. Auch wurden die Schüler für die wichtige Aufgabe des Einweisens vor dem Schulgebäude bei Notfällen sensibilisiert.
Die Schulsanitäter durften in die verschiedenen Rucksäcke und Taschen schauen, die sich im Kofferraum befinden. Auch erfuhren sie allerhand über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Materialien und Gerätschaften, die sich im Kofferraum befinden. Zudem stand der Leiter des First Responders geduldig Rede und Antwort zu Ausbildungsberufen im Rettungsdienst.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Julian Keller für das Engagement in seiner Freizeit unseren Schulsanis diesen spannenden Einblick in Auto, Taschen und Einsatzmöglichkeiten des First Responders in Herrsching gegeben zu haben.

J. Schweninger

Junglandwirt:innen des Hauses der bayerischen Landwirtschaft besuchen die RSH

Aus den verschiedensten Regionen Bayerns besuchten am Dienstag, 15. März eine Gruppe von Junglandwirt:innen unsere Schule. Begleitet wurden Sie von Frau Martina Fritze, die das Projekt aus sozialpädagogischer Sicht unterstützte und Herrn Marc Meyer, dem Initiator des Projektes.
Hinter der Aktion steht der 127. Herrschinger Grundkurs, in dem sich 46 junge Landwirt:in- nen für zehn Wochen im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching weiterbilden. Denn Landwirt:in zu sein, das bedeutet heute weit mehr als Traktor fahren und Kühe mel- ken: Im Herrschinger Grundkurs, der seit 1948 angeboten wird, diskutieren die jungen Menschen und teilweise bereits jungen Unternehmer:innen aus der Landwirtschaft über persönliche Werte, trainieren Rhetorik und lernen, im Team zu arbeiten. Abgerundet wird dieser Kurs mit verschiedenen Studienreisen, auch ins europäische Ausland.
Der Besuch an der Schule stellte einen Baustein im Rahmen dieses Grundkurses dar. Bereits im Vorfeld wandten sich die Junglandwirt:innen mit einem Brief an die Klassen, um die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu erfahren.
Hier einige Auszüge:
Wie stehen Einsatz (Investition), Umsatz und Gewinn im Verhältnis?
Wie stehen Sie zur Massentierhaltung und betreiben Sie diese? Wenn ja, wieso?
Lohnt sich der Umstieg auf Bio?
Hat man als Landwirt eine sichere berufliche Zukunft?
Haben Sie schon selbst geschlachtet und wenn ja, wie ist das Gefühl, zu wissen, aktiv zum Tod eines Tieres beigetragen zu haben?
Besteht die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Arbeit in ferner Zukunft ganz den Maschinen zu überlassen?
Die Antworten auf diese oder andere Fragen wurden sehr persönlich, professionell und authentisch von der in Moderationstechniken geschulten Besuchergruppe gegeben.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die intensive Vorarbeit und die fundierten Vorträge. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.
Maria Wenger-Reinhard

Zum Schluss noch Feedback an die Rererent:innen vonseiten unserer Schülerschaft:

„Ich gebe euch die Note 1, weil ihr unsere Fragen ausführlich und unterhaltsam erklärt habt.“
„Ich fand es mega-interessant, vor allem, weil ich mich vorher noch nie mit Landwirtschaft beschäftigt habe.“
„Super, weil ihr euch sehr gut vorbereitet habt, ihr sehr nett zu uns wart und alle unsere Fragen beantworten konntet.“

SchülerInnen der RSH

Gemeinsames Friedenszeichen an der RSH

Die Schüler der Realschule Herrsching senden eine deutliche Botschaft
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Schulleitung, Lehrkräfte und SchülerInnen setzten an der Staatlichen Realschule Herrsching ein Zeichen für den Frieden: auf dem Sportplatz formten sie ein riesiges Peace-Zeichen mit Schriftzug und fingen das Bild mit einer Drohne ein.

Aktuell laufen viele Projekte an der Schule, mit denen man versucht, sich für Frieden auf der ganzen Welt einzusetzen und mit dem Krieg in der Ukraine umzugehen. Es gab eine gemeinsame Schweigeminute und viele SchülerInnen nutzen in den Pausen die Möglichkeit, im Raum der Stille eine Kerze anzuzünden, ihre Gedanken niederzuschreiben oder Ängste zu äußern. PädagogInnen stehen dabei für Gespräche, Trost und Austausch zur Verfügung.

Nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ unterstützt die gesamte Schulfamilie unter der Regie der SMV Frau Stumbaum aus Herrsching, die ukrainische Flüchtlinge in ihrem Elternhaus aufnahm. Es wurden bereits viele Sachspenden wie Kinderfahrradhelme, Fahrräder und Laptops gesammelt und es fanden sich einige Eltern und Lehrkräfte, die mit den Flüchtlingen Deutsch lernen möchten.

Ganz persönlich betroffen ist der Sportlehrer Sascha Gladun, der aus der Ukraine stammt. Er engagiert sich in der Organisation von Spenden, dem Transport von Flüchtlingen und hilft als Übersetzer – auch an der Realschule, an der bereits der erste ukrainische Schüler willkommen geheißen wurde.

A. Pfister

Neuen Stoff mit Spielen Lernen! – Geht das?! Klar!! Unser „Gamification-Projekt“

Spiele machen Spaß! Das ist klar! Kann Schule dann nicht auch wie spielen sein? Das wünschen sich sicherlich manche SchülerInnen und würden gerne den normalen Unterricht durch Spiele ersetzen. Doch geht das so einfach? Was muss in ein gutes Lernspiel können und wie entsteht es?

Einige unserer 5., 7., und 8. Klassen nahmen am „Gamification-Projekt“ mit den Studierenden der Hochschule Neu-Ulm teil: In der ersten Phase wurden Fragebögen zu Erwartungen, Spielvorlieben, Wünschen und Vorerfahrungen ausgefüllt. In der zweiten und dritten Phase waren dann die Studierenden aktiv. Sie erstellten Lernspiele zu den Themen „Menschlicher Körper“, „Evolution“ sowie „Sexuelle Orientierung“. In der vorerst letzten Phase testeten die Schüler die ersten Lernspiele und gaben sehr fachmännisch ihr Feedback. Bisher hatten nur die Klassen 7a und 7b die Gelegenheit einige Spiele auf unseren iPads auszuprobieren. Die anderen Jahrgangsstufen folgen aber noch! Eines ist unseren SchülerInnen jetzt klar: Spiele im Unterricht sind eine gute Idee! Aber gut funktionierende Lernspiele zu entwickeln, die Wissen vermitteln und auch Spaß machen, das ist harte Arbeit!

Nächstes Jahr ist ein Projekt geplant, bei dem SchülerInnen selbst aktiv werden sollen und die Grundlagen des Programmierens sowie des Game-Designs lernen. Dazu soll ein zweitägiger Workshop an der Hochschule Neu-Ulm stattfinden.

C. Böhm

SchülerInnen gestalten ihre „Das-macht-mich-aus-Schachtel“

In den 7. Klassen gestalteten die SchülerInnen im evangelischen und katholischen Religionsunterricht Schachteln, in denen sie sich mit sich selbst auseinandersetzten und darstellten, was sie selbst ausmacht. Die Identitätsfindung ist ein Aspekt beim Thema „Erwachsenwerden“ im LehrplanPlus.
Die genaue Aufgabe bestand darin, die Schachteln äußerlich ansprechend zu gestalten und mindestens drei kleine Gegenstände hinein zu legen, die symbolisch für Eigenschaften, Fähigkeiten oder Hobbys stehen. Dazu sollte eine kurze Erläuterung beigefügt werden. In den Boxen fand sich beispielsweise eine Feder bei einer Naturliebhaberin, ein kleiner Ball bei einem Fußballspieler und eine Muschel bei einer Schülerin, die gerne am Strand ist.
Den SchülerInnen machte die Aufgabe große Freude und das Ergebnis waren sehr aufwändig und individuell gestaltete Schachteln.

Anja Pfister/Martina Appel-Schwab

Freundschaft

Trotz Überwiegen von negativen Nachrichten in den letzten Monaten, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 f in einer Vertretungsstunde gezeigt, wie wichtig eine positive Grundstimmung ist. Die Umsetzung des Arbeitsauftrages – Macht ein positives Foto zum Thema „Freundschaft“ mit unserem Ammersee im Hintergrund – kann sich sehen lassen!
M.Mäck-Tatz

Wenn das Unvorstellbare Realität wird…

Was nicht in Worte zu fassen ist, braucht zumindest Gesten!

Auch wir als Schulgemeinschaft möchten unsere Betroffenheit zum Ausdruck bringen über diesen furchtbaren Krieg gegen die Ukraine. In den Pausen können unsere SchülerInnen daher zum Beispiel den Raum der Stille nutzen und ihre Gedanken, Wünsche und vielleicht auch Sorgen aufschreiben oder malen. Sie zünden Kerzen an und sammeln Ihre Kunstwerke auf blauen und gelben Tüchern – den Farben der Ukraine. Im Raum dabei sind auch immer Pädagoginnen und Pädagogen, die für Gespräche, Trost und Austausch zur Verfügung stehen. Die Woche begann für alle SchülerInnen und alle Lehrkräfte mit einer gemeinsamen Schweigeminute.

Fasching an der RSH mit den Tutor:innen

Heute am „Unsinnigen Donnerstag“ steppte der Dino an der RSH!
Durch den Mottotag „Fasching“ der SMV, bei dem auch einige Lehrer:innen phantasievoll verkleidet gesichtet werden konnten, waren die Fünftkässler:innen gut eingestimmt. Am Nachmittag ging es dann weiter mit Spielen der Tutor:innen. Ob mit oder ohne Maskerade: alle hatten ihren Spaß!

M. Stöckle

Damit Positives wieder positiv wird

Gerade in der heutigen Zeit, in der ein Positiv oft Negatives nach sich zieht, ist es positiv, wenn die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse erfahren, wie schön es ist, positives Feedback und Komplimente zu bekommen. Und ganz ehrlich: wer freut sich nicht über ehrliche und nett gemeinte Worte über sich selbst!
Es reicht deshalb nicht, wenn man sagt „Du bist hilfsbereit“, sondern es ist wichtig, dass die Schüler darüber nachdenken, was der andere getan oder gesagt hat. Das Kompliment soll wirklich auf den Gegenüber passen.
Mit Hilfe der „Wall of Fame“, auf der jeder Schüler sein eigenes Postfach hat, schreiben sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5 d gegenseitig „eine Extraportion lieber Worte für zwischendurch“. Negatives ist ausdrücklich verboten und die Komplimente sollen keine Floskeln darstellen. Vielleicht zeigt der bewusste Umgang mit dem Blick auf das Positive – die aktive Auseinandersetzung mit dem Gegenüber – wie viel Positives in jedem einzelnen Mitschüler steckt.
Ich habe schon beim 1. Versuch etwas sehr Positives erfahren: Die Schülerinnen und Schüler mussten einen Tag warten bis sie ihr Postfach leeren durften (ein bisschen Spannung muss sein). Eine Schülerin war am Tag des Schreibens krank und hatte demnach keine Post in ihrem Fach. Als ich eine Schülerin bat, der betreffenden Schülerin doch noch zusätzlich ein kurzes Feedback zu schreiben, hatte eine andere Schülerin das schon selbstständig übernommen und ein Zettelchen ins Fach gesteckt.

M. Mäck-Tatz

GEVA-Test in diesem Schuljahr online

Christian Schmitz und Roland Sellmaier

Ein großes Dankeschön geht an die Allianzvertretung Sellmaier in Olching, die auch dieses Jahr wieder unsere Schüler:innen finanziell bei der beruflichen Orientierung unterstützt hat. Der GEVA-Test konnte online durchgeführt werden und alle Teilnehmer:innen wurden mit 3,00 € bezuschusst. Herr Schmitz bedankt sich bei Herrn Sellmaier für die Gesamtspende in Höhe von 180,00 €.