

Am 15.07.2025 unternahm die Klasse 5a eine spannende Exkursion ins Verkehrszentrum
München, um die Sonderausstellung „Dünnes Eis“ zu besuchen. Die Anreise erfolgte mit der
S-Bahn. Um 9:45 Uhr begann das offizielle Programm.
Zu Beginn bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Ausstellung von
Frau Mrakovcic, die selbst Teil einer „Polar“-Expedition war. Diese Expedition ist ein
bedeutendes internationales Forschungsprojekt, bei dem das deutsche Forschungsschiff Polarstern für mehrere Monate in der Arktis festgefroren wurde, um das Klima und die Umweltbedingungen zu erforschen. Die Wissenschaftler untersuchten dabei unter anderem Veränderungen im Meereis, den Einfluss des Klimawandels und ökologische Zusammenhänge in der Polarregion.
Nach dem Einführungsvortrag durften die Kinder bei einem kleinen Experiment zuschauen.
Dabei wurden zwei verschiedene Eiswürfel – einer aus Süßwasser, einer aus Salzwasser – mit
Farbe beträufelt. Es zeigte sich ein spannender Unterschied: Beim Süßwassereis floss die
Farbe entlang des Eises, während sie sich beim Salzwassereis in der Mitte sammelte und
kaum verteilte. Dies veranschaulichte auf einfache Weise physikalische Unterschiede
zwischen den Eisarten.
Herauszufinden, wie die Forscherinnen und Forscher dabei unterwegs waren, was sie genau
gemacht haben und mit welchen Herausforderungen sie zu kämpfen hatten, war dann die
Aufgabe der Schüler.Sie wurden hierfür in 4er-Gruppen eingeteilt und bildeten verschiedene
Forschungsteams: Team Atmosphäre, Meereis, Biochemie, Ozean und Ökosystem. Jede
Gruppe erhielt ein Heft mit Aufgaben und Fragen, deren Lösungen an unterschiedlichen
Stationen in der Ausstellung zu finden waren. Dabei konnten die Kinder aktiv in die Welt der
Polar- und Klimaforschung eintauchen.
Am Ende überprüften die Gruppen ihre Ergebnisse durch das Anmalen bestimmter Felder auf
einem QR-Code – bei richtiger Lösung konnte man den Code erfolgreich scannen.
Um 11:30 Uhr machte sich die Klasse wieder auf den Rückweg zur S-Bahn und fuhr zurück
nach Herrsching.
Es war ein lehrreicher und spannender Vormittag, der viele neue Einblicke in die Welt der
Forschung auf der Arktis bot.
A. Zugnar































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