Die RSH triumphiert souverän beim Kreisfinale trotz widriger Bedingungen

Das Fußballturnier, das am 21.März 2024 stattfand, wird zweifellos als ein denkwürdiges Ereignis in die Geschichte eingehen. Unter schlechten Wetterbedingungen, die von starkem Regen, eisiger Kälte und schnellen Bällen geprägt waren, zeigte die Schulmannschaft (Jahrgang ’10/’11) der Staatlichen Realschule Herrsching eine beeindruckende Leistung und sicherte sich den verdienten Sieg mit 12 „Buden“ in 3 Spielen.

Das erste Spiel begann mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen die Mittelschule Gilching, wobei die Spieler der RSH ihre technische Überlegenheit und taktische Raffinesse unter Beweis stellten. Im zweiten Spiel setzten sie ihren Triumphzug fort und besiegten die Montessori-Schule Biberkor mit einem klaren 5:0-Sieg, der ihre dominante Form bestätigte. Im entscheidenden dritten Spiel gegen die Realschule Gauting zeigten die Spieler der RSH kein Anzeichen von Nachlassen. Trotz des starken Widerstands ihrer Gegner behielten sie die Kontrolle über das Spiel und sicherten sich einen weiteren überzeugenden Sieg mit 3:0.

Die herausragende Leistung unserer Spieler spiegelte sich nicht nur in ihren Ergebnissen, sondern auch in ihrem Teamgeist und ihrer Entschlossenheit wider. Trotz der widrigen Wetterbedingungen ließen sie sich nicht beirren und kämpften bis zum Schluss um ihren Triumph. Das Fußballturnier war nicht nur ein Ereignis sportlicher Exzellenz, sondern auch ein Beweis für die Entschlossenheit und den Zusammenhalt der Spieler der Realschule Herrsching, die sich als verdiente Sieger dieses Wettbewerbs ins Regionalfinale katapultierten.

Tobias Reindl

Blaulichtbesuch für die Schulsanitäter

Pflaster, Kühlpack und Gummibärchen – für uns alltägliche Hilfsmittel aber was ist, wenn dies nicht mehr ausreicht?

Dies beantwortete uns der First Responder der Feuerwehr Herrsching. First Responder bedeutet „zuerst Antwortender“. Das heißt, wenn der Rettungswagen aus Herrsching im Einsatz ist, kommt der First Responder und überbrückt die Zeit bis zum Eintreffen des RTW. So auch, wenn die Retter an unsere Schule kommen.

Welche Aufgaben es für uns bei der Zusammenarbeit gibt, wurde uns anschaulich erklärt, wie unter anderem die Übergabe nach bestimmten Schemata. Des Weiteren, erfuhren wir allerhand über die verschiedenen Rucksäcke, Taschen, deren Inhalt und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Gerätschaften, die sich im Auto befinden. Wie beispielsweise das EKG eingesetzt wird und welche Messwerte erhoben werden können.

Wir bedanken uns bei den hauptamtlichen Gerätewarten Veronika Echtler und Daniel Pleyer für den spannenden Einblick und freuen uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Theresa Grobholz

Für Demokratie und Vielfalt

Am Samstag, den 16.03, fand in Herrsching eine Versammlung statt, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt setzten. Die Schülersprecherin Franziska Graf vertrat bei dieser Veranstaltung die gesamte Schulfamilie der RSH. In einer kurzen Rede wies sie darauf hin, dass auch der Bildungsauftrag der Bayerischen Verfassung den Schulen den Auftrag gibt, die Schülerinnen und Schüler im Geist der Demokratie zu erziehen. Dazu gehören untere anderem die Achtung der Menschenwürde und die Gleichberechtigung. Und damit sind auch Ausgrenzung und Hetze für uns nicht zu akzeptieren.

Theaterbesuch „Sommernachtstraum“

Die 10 H besuchte am 06.03.2024 die Schauburg in München. Die gesamte Klasse fuhr am Abend mit der S-Bahn in die bayerische Landeshauptstadt und schaute sich die Jugendvorstellung „Sommernachtstraum“ an. Das Theater um Jan Friedrich inszenierte eine Neuinterpretationen mit aufregenden, etwas verstörenden, aber auch witzigen Elementen. So kommentiert die Süddeutsche Zeitung:

„In seiner energiegeladenen Version an der Schauburg überzeugt, ja überwältigt Friedrich mit allen Theatermitteln, von Schauspiel- über Puppenspiel- bis zu Videokunst: Pralle Dramatik, schön locker durchwürzt mit Komik, Erotik und einer Prise Horror. Dargeboten mit bisweilen artistischem Einsatz, wenn die Darstellenden auf hohen Plateauabsätzen einander auf der Bühne jagen und übereinander herfallen. Wahrhaftig – Shakespeare ist aktuell.“

Süddeutsche Zeitung

Spende GEVA-Test

„Was soll ich werden?“ – irgendwann beschäftigt diese Frage jeden jungen Menschen. Der GEVA-Test ermittelt die individuellen Stärken, kognitiven Leistungen wie auch die beruflichen Ziele und Motivationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und schlägt ihnen passende Berufswege in Form von Studiengängen und Ausbildungsberufen vor.  Ein großes Dankeschön geht an die Allianzvertretung Sellmaier in Olching, die auch dieses Jahr wieder unsere Schülerinnen und Schüler finanziell bei der beruflichen Orientierung unterstützt hat. Herr Schmitz bedankt sich bei Herrn Sellmaier für die Gesamtspende in Höhe von 150,00 €.

Stefan Sedelmayer

Projektwoche an der RSH

„We treat people with kindness“

Diese Worte stehen auf einem Banner, das der Elternbeirat Schulleiter Christian Schmitz bei der letzten Verabschiedung der 10.-Klässler/-innen überreichte. Es hängt in der Aula über dem Pausenverkauf.
Um Worten Taten folgen zu lassen, beschäftigten sich in der Woche nach den Faschingsferien alle Mitglieder der Schulfamilie mit dem Wort „kindness“, seiner Bedeutung und der praktischen Umsetzung.
Das Konzept wurde von der Schulleitung, dem Elternbeirat sowie den Lehrerinnen Miriam Grealis und Melanie Wederhake gemeinsam erarbeitet und durchgeführt.
Jeden Tag durchliefen etwa 200 Schüler/-innen das überaus durchdachte und gelungene Programm.
Nach einer Begrüßung durch Schulleitung, Elternbeirat, Lehrkräfte und Schülersprecherinnen in der neuen Turnhalle gab es eine gemeinsame Annäherung an das Thema Freundlichkeit und Ausgrenzung. Alle stellten sich in einer Reihe auf und bewegten sich einen Schritt nach vorne, wenn sie schon einmal Unfreundlichkeit oder Abwertung erlebt haben und zum Beispiel die Frage: „Wurdest du schon einmal wegen deines Namens gehänselt?“ mit „Ja“ beantworten mussten. In der zweiten Runde zum Thema Freundlichkeit wurde auf Fragen wie „Hast du schon einmal jemandem die Tür aufgehalten?“ mit einem Schritt nach vorne reagiert.
Die Übung verdeutlichte: Alle haben schon Unfreundlichkeit erlebt, jeder einzelne kann aber auch etwas dagegen unternehmen.
Danach war Teamfähigkeit gefragt. Die Schüler/-innen hatten die Aufgabe, nur aus Papier und Klebestreifen eine möglichst lange Murmelbahn mit drei Kurven und einem Looping oder einer Schanze zu bauen. Das Besondere war, dass die Kinder aus allen Jahrgangsstufen kleinen Teams zugelost wurden.
Die anfängliche Schüchternheit legte sich schnell und mit großem Eifer und tollem Teamgeist entstanden beeindruckende Bahnen, die dann auch vorgeführt und von anderen ausgetestet werden durften.
In der 3. und 4. Schulstunde trafen sich die Schüler/-innen im Klassenverband. Nach dem Hören des Liedes „Treat people with kindness“ von Harry Styles wurde gesammelt, was die Kinder und Jugendlichen mit dem Begriff „kindness“ verbinden. Ziel war neben dem Austausch, sich auf ein Wort oder ein Symbol zu einigen. Dieses wurde auf eine farbige Platte geschrieben, auf der die ganze Klasse unterschrieb. Alle Platten, auch die des Verwaltungs- und der Lehrerteams werden in Zukunft in Regenbogenfarben als riesiger Schriftzug „BE KIND“ die Wand des Atriums schmücken.
In der 5. und 6. Stunde trafen sich alle wieder in der Turnhalle, um in den Kleingruppen ein Feedback aus den Ergebnissen der Klassenstunden zu geben. Ein abschließendes Spiel verdeutlichte die Gemeinsamkeiten. Es standen alle auf, die Geschwister haben, die ein Instrument spielen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren…
Es war ein äußerst vielseitiger Tag, der durch das Aufbrechen gewohnter Strukturen zu viel Teamgeist führte. Weitere Projekte dieser Art sollen folgen.
Wir wünschen uns, dass alles, was auf den gestalteten Tafeln steht, allen im Bewusstsein bleibt und im (Schul-)Alltag gelebt wird:
Respekt, Freundlichkeit, Toleranz, Wohlfühlen, Wertschätzung, Frieden, Freude…

A. Pfister

Berufsinformationsabend an der Staatlichen Realschule Herrsching

Am Donnerstag, den 29.02.2024 verwandelte sich die neue Dreifachturnhalle der Realschule Herrsching in eine beeindruckende Messehalle. Viel Platz war auch nötig. 83 Firmen, weiterführende Schulen, Handwerksbetriebe, Banken und Behörden aus dem Fünfseenland präsentierten sich den zahlreichen Besuchern – darunter sehr viele 9.- und 10.-Klässler:innen der Realschule, oft in Begleitung ihrer Eltern.

Jedes Jahr organisiert der Förderverein in Kooperation mit der Schule mit großem Engagement die Messe, die von Schirmherr und Landrat Stefan Frey eröffnet wurde. Schulleiter Christian Schmitz begrüßte die Besucher und wies auf eine Neuerung hin. Neben den Ständen gab es Kurzvorträge, in denen Firmen über verschiedene Ausbildungsberufe informierten. Darunter waren z.B Justizfachwirt:in (Amtsgericht Starnberg) oder Hörakustiker:in (Geers Hörakustik).

Ziel der Messe ist es, den Schüler:innen zu zeigen, welche interessanten Berufsmöglichkeiten ihnen vor ihrer Haustüre geboten werden, um sie in der Region zu halten. Sie konnten mit den vielen Ausstellern unterschiedlichster Branchen ins Gespräch kommen, Einblicke in die Berufe erhalten, typische Werkzeuge und Maschinen ausprobieren und erste Kontakte für Praktika oder Ausbildungsplätze knüpfen. 

Bei dem ein oder anderen Stand gab es auch ein freudiges Wiedersehen mit ehemaligen Absolvent:innen, die nun bei den Firmen tätig sind.

A. Pfister

Medienkompetenztage der 6ten Klassen

Im Februar durften alle unsere 6ten Klassen einen Schultag im Jugendzentrum Herrsching (‚Stellwerk‘) verbringen. Hier arbeiteten unsere Schüler*innen in drei Stationen zu unterschiedlichen Themen der Mediennutzung: 

  • Zeitmanagement und Suchtgefahr – wieviel Zeit verbringe ich am Handy, beim ‚Zocken / spielen,  Fernsehen…..und was macht das mit mir? Was kommt zu kurz?
  • Gefahren im Netz – weiß ich immer, mit wem ich kontakte? Was passiert mit meinen Daten/Fotos? Wie kann ich mich schützen?
  • Gefühle im Netz – mein Gegenüber, Empfänger*in meiner Nachrichten, mein/e Mitspieler*in ist ein MENSCH! Wie gehe ich mit Gefühlen anderer um? Was kann bei Menschen ausgelöst werden, die immer nur negativ behandelt werden? Z.B. auf Whatsapp?  Was ist Cybermobbing?  

Die engagierten Kinder konnten vieles erfahren und wurden sensibilisiert ab sofort genauer ihren Medienkonsum und ihr Verhalten im Netz zu beobachten. Es gab natürlich auch Zeit und Raum zum Diskutieren, Pause machen, Essen (mit Gutti Beilage vom Elternbeirat) und Spielen. 

Liebe Eltern,
eines wurde sehr deutlich: ohne SIE geht es in keinem Bereich! Bitte kontrollieren und begleiten Sie liebevoll, aber kritisch den Umgang Ihrer Kinder mit Medien. Danke.
Euer / Ihr Team der Medientage

Melanie Wederhake, Marius Längenfelder, Anna Rochan, Eugen Polster, Laura Lucks, Christian Möricke, Renate Reischl, Andrea Hopf

Judentum live erleben

Am Dienstag, den 27.02.2024, organisierte die Fachschaft Religion für die Klassen 6C und 6E zwei ganz besondere Unterrichtsstunden. 

Es gab eine Live-Schaltung nach Jerusalem und Arie Rosen, der in Deutschland aufwuchs, seit seinem 15. Lebensjahr in Israel lebt und sich heute für kulturelle Begegnungen einsetzt, gab den Schüler:innen Einblicke in seine Religion.

Er referierte dabei sehr anschaulich und abwechslungsreich und zog die Jugendlichen schnell in seinen Bann. So zeigte er ihnen zum Beispiel seine Gebetsriemen, die Mesusa, die an jeder jüdischen Eingangstür zu finden ist und eine Tora. Dabei beeindruckte die Schüler:innen besonders, wie bedeutsam und kostbar eine Originaltora ist. Sie wird von ausgebildeten Tora-Schreibern mit Hand geschrieben, in einen Mantel gehüllt und geschmückt, nur mit einem Zeigestab berührt und beerdigt, wenn sie ausgedient hat.

Das Hauptthema der Videokonferenz war der Schabbat. Die 6.-Klässler:innen lauschten gespannt und überrascht den Ausführungen des Referenten, wenn er von dem Ablauf und den Verboten dieses Feiertags und dem Sinn dahinter erzählte. Wie man von Freitagabend bis Samstagabend komplett ohne elektrische und elektronische Geräte auskommen soll, schien ihnen unvorstellbar. Arie Rosen betonte jedoch den besonderen Erholungsfaktor des Ruhetages und empfahl den Jugendlichen, es auch mal einen Tag ohne Handy zu versuchen. 

Das große Interesse und die Neugier der Jugendlichen zeigte die Fragerunde am Ende. Dabei kam neben vielen Nachfragen zu den Sabbatgeboten auch die Betroffenheit über den Krieg zum Ausdruck. Eine Schülerin wollte zum Beispiel wissen, wie es sich anfühlt, einen Vortrag zu halten und zu wissen, dass jederzeit Raketenalarm ausgelöst werden könnte. Sehr offen sprach Arie Rosen von seinen aktuellen Ängsten und Hoffnungen. 

Durch seinen persönlichen, lebensnahen Vortrag bekamen die Kinder einen ganz besonderen Einblick ins jüdische Leben.

Anja Pfister

Rosenaktion am Valentinstag

Auch in diesem Jahr veranstaltete die SMV eine Valentinstagsaktion, bei der sich Schülerinnen und Schüler gegenseitig eine rote Rose schicken konnten. Insgesamt fanden mehr als 260 Rosen ihren glücklichen Empfänger. Wir bedanken uns bei allen Helfern, die den Vorverkauf sowie das Verteilen der Rosen tatkräftig unterstützt haben!

Alles Liebe! Eure SMV ❤