Indienhilfe Herrsching – Vortrag von Frau Wallrapp in der Klasse 8 B

Nach langer Corona-Pause wird es endlich wieder möglich: Expertinnen und Experten dürfen unsere Schule besuchen. So freuen wir uns, die bewährte Zusammenarbeit mit der Indienhilfe Herrsching e. V. wieder aufgreifen zu können.

„Teilen – lernen – miteinander für eine zukunftsfähige Erde“: Das Motto der Indienhilfe Herrsching e.V. steht stellvertretend für den Vortrag von Frau Wallrapp, der den Schülerinnen und Schülern der Klasse 8 B verdeutlicht, unter welchen Bedingungen Gleichaltrige in Indien leben. Mit originalen Gegenständen aus dem Subkontinent (zum Beispiel einem Teekochgeschirr) erklärt sie der Klasse die schwierige und oft so hoffnungs- und ausweglose Situation der Kinder in vielen Teilen Indiens. Auch auf das Thema „Frausein in Indien“ geht sie ein. Das Sortieren Verpacken von Streichhölzern, eine monotone Arbeit, die in Südindien teils immer noch von Kindern manuell in Streichholzfabriken durchgeführt wird, lässt sie die Schülerinnen und Schüler eigenaktiv nachvollziehen und ermöglicht damit eine Erfahrung, die den Kindern sicherlich nachhaltig in Erinnerung bleibt.

Zeliha Kacar, Maria Wenger-Reinhard

Realschule Herrsching an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb „Informatik-Biber“

Das Foto zeigt von links nach rechts:
Veronika Stock, Daniela Zusel, Paula Würfel, Leona Kröll, Christian Schmitz, Joschua Scholz, Laurenz Mittermaier, Franz Haas, Mia Schroeter

Welchen Weg muss die auf dem Bild dargestellte Schildkröte gehen, um ihren kompletten Garten abzugrasen, wenn sie jedes Feld nur einmal betreten darf? Welche Wassersperren muss der Müller schließen, damit er in Ruhe Räder in seine Wassermühlen einbauen kann? 

Beim Informatik-Biber 2021 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, die durch logisches und strukturelles Denken gelöst werden konnten. Besonders erfreulich war der Mädchenanteil von 46 Prozent.

Teilgenommen haben 428.856 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 830 davon stellte allein die Realschule Herrsching. Sie ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen und mit dem 17.Platz die beste Realschule bundesweit, weshalb sie von den „Bundesweiten Informatikwettbewerben“ (BWINF) als Veranstalter ausgezeichnet wurde. Zweimal ging ein erster Platz an Jugendliche der Realschule und siebenmal ein zweiter Platz. Von dem Preisgeld in Höhe von 300 Euro kaufte die Schule zwei Drohnen für den Einsatz im Unterricht und in Wahlfächern.

„Wir danken der Realschule Herrsching, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel an der Realschule Herrsching mehr als erfüllt, und das in diesen schwierigen Zeiten“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freuen sich Schulleiter Herr Schmitz und IT-Lehrkraft Veronika Stock, welche die Wettbewerbsteilnahme an der Realschule organisierte.

V. Stock

Berufsinformationsabend an der RSH

Der Förderverein organisierte wieder die beliebte Messe, die letztes Jahr coronabedingt digital stattfand.

Rund 60 Firmen, Handwerksbetriebe, Banken, Behörden und Schulen aus der Region stellten sich den Jugendlichen und deren Eltern vor. Um die Schülerinnen und Schüler anzusprechen, hatten die Aussteller ihre Stände attraktiv gestaltet. Man konnte die typischen Werkzeuge aus den Unternehmen begutachten und oft etwas ausprobieren.
Auch Landrat Stefan Frey, Bürgermeister Christian Schiller, Christoph Winkelkötter von der gfw und Schulleiter Christian Schmitz versuchten bei einem Messerundgang beim Hämmern ihr Glück.
Die meisten Unternehmen hatten ihre Azubis oder Berufsanfänger mitgebracht, unter ihnen auch viele ehemalige Schülerinnen und Schüler der Realschule, die mit den Besucherinnen und Besuchern ihre Erfahrungen im Job teilten.

Spendenübergabe der RSH

Liebe Schulfamilie,
die Verbindungslehrer Frau Wederhake und Herr Längenfelder haben sich am Donnerstag, den 24.03.2022, zusammen mit Herrn Mick, Herrn Gladun und Herrn Polster und 38 freiwilligen Schülerinnen und Schülern – diese möchten eine Patenschaft übernehmen – auf den Weg gemacht, die gesammelten Spenden den ukrainischen Flüchtlingen zu überreichen.
Wir möchten auf diesem Wege allen Beteiligten – vor allem auch den zahlreichen Eltern –herzlich Danke sagen, denn ohne diese große Unterstützung wäre es einfach nicht möglich gewesen.
Zusammenfassend können wir sagen, die Spenden sind an die richtigen Personen gekommen und es war ein sehr emotionaler Nachmittag für alle Anwesenden.

Den kompletten Zeitungsartikel vom Starnberger Merkur finden sie unter folgendem Link:

https://www.merkur.de/lokales/starnberg/herrsching-ort28808/realschule-im-hilfsmodus-hilfe-ukraine-herrsching-fischerstatt-91436273.html

M.Wederhake und M.Längenfelder

Die Schulsanitäter bekommen Besuch

Jeden Morgen holen die Schulsanitäter zuverlässig im Sekretariat ihre Funkgeräte ab und eilen bei kleinen und großen Verletzungen und Erkrankungen herbei. Wer kommt aber, wenn Kühlpack und Pflaster nicht mehr ausreichen?
Bei strahlendem Sonnenschein bekamen die Schulsanitäter diese Woche Besuch des First Responders der Feuerwehr Herrsching. Sie lernten wer das Rettungsfahrzeug besetzt, wann der First Responder alarmiert wird und an unsere Schule kommt, sowie welche Ausrüstung die Retter dabei haben. Auch wurden die Schüler für die wichtige Aufgabe des Einweisens vor dem Schulgebäude bei Notfällen sensibilisiert.
Die Schulsanitäter durften in die verschiedenen Rucksäcke und Taschen schauen, die sich im Kofferraum befinden. Auch erfuhren sie allerhand über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Materialien und Gerätschaften, die sich im Kofferraum befinden. Zudem stand der Leiter des First Responders geduldig Rede und Antwort zu Ausbildungsberufen im Rettungsdienst.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Julian Keller für das Engagement in seiner Freizeit unseren Schulsanis diesen spannenden Einblick in Auto, Taschen und Einsatzmöglichkeiten des First Responders in Herrsching gegeben zu haben.

J. Schweninger

Junglandwirt:innen des Hauses der bayerischen Landwirtschaft besuchen die RSH

Aus den verschiedensten Regionen Bayerns besuchten am Dienstag, 15. März eine Gruppe von Junglandwirt:innen unsere Schule. Begleitet wurden Sie von Frau Martina Fritze, die das Projekt aus sozialpädagogischer Sicht unterstützte und Herrn Marc Meyer, dem Initiator des Projektes.
Hinter der Aktion steht der 127. Herrschinger Grundkurs, in dem sich 46 junge Landwirt:in- nen für zehn Wochen im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching weiterbilden. Denn Landwirt:in zu sein, das bedeutet heute weit mehr als Traktor fahren und Kühe mel- ken: Im Herrschinger Grundkurs, der seit 1948 angeboten wird, diskutieren die jungen Menschen und teilweise bereits jungen Unternehmer:innen aus der Landwirtschaft über persönliche Werte, trainieren Rhetorik und lernen, im Team zu arbeiten. Abgerundet wird dieser Kurs mit verschiedenen Studienreisen, auch ins europäische Ausland.
Der Besuch an der Schule stellte einen Baustein im Rahmen dieses Grundkurses dar. Bereits im Vorfeld wandten sich die Junglandwirt:innen mit einem Brief an die Klassen, um die Interessen der Schülerinnen und Schüler zu erfahren.
Hier einige Auszüge:
Wie stehen Einsatz (Investition), Umsatz und Gewinn im Verhältnis?
Wie stehen Sie zur Massentierhaltung und betreiben Sie diese? Wenn ja, wieso?
Lohnt sich der Umstieg auf Bio?
Hat man als Landwirt eine sichere berufliche Zukunft?
Haben Sie schon selbst geschlachtet und wenn ja, wie ist das Gefühl, zu wissen, aktiv zum Tod eines Tieres beigetragen zu haben?
Besteht die Möglichkeit, die landwirtschaftliche Arbeit in ferner Zukunft ganz den Maschinen zu überlassen?
Die Antworten auf diese oder andere Fragen wurden sehr persönlich, professionell und authentisch von der in Moderationstechniken geschulten Besuchergruppe gegeben.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die intensive Vorarbeit und die fundierten Vorträge. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr.
Maria Wenger-Reinhard

Zum Schluss noch Feedback an die Rererent:innen vonseiten unserer Schülerschaft:

„Ich gebe euch die Note 1, weil ihr unsere Fragen ausführlich und unterhaltsam erklärt habt.“
„Ich fand es mega-interessant, vor allem, weil ich mich vorher noch nie mit Landwirtschaft beschäftigt habe.“
„Super, weil ihr euch sehr gut vorbereitet habt, ihr sehr nett zu uns wart und alle unsere Fragen beantworten konntet.“

SchülerInnen der RSH

Gemeinsames Friedenszeichen an der RSH

Die Schüler der Realschule Herrsching senden eine deutliche Botschaft
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Schulleitung, Lehrkräfte und SchülerInnen setzten an der Staatlichen Realschule Herrsching ein Zeichen für den Frieden: auf dem Sportplatz formten sie ein riesiges Peace-Zeichen mit Schriftzug und fingen das Bild mit einer Drohne ein.

Aktuell laufen viele Projekte an der Schule, mit denen man versucht, sich für Frieden auf der ganzen Welt einzusetzen und mit dem Krieg in der Ukraine umzugehen. Es gab eine gemeinsame Schweigeminute und viele SchülerInnen nutzen in den Pausen die Möglichkeit, im Raum der Stille eine Kerze anzuzünden, ihre Gedanken niederzuschreiben oder Ängste zu äußern. PädagogInnen stehen dabei für Gespräche, Trost und Austausch zur Verfügung.

Nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ unterstützt die gesamte Schulfamilie unter der Regie der SMV Frau Stumbaum aus Herrsching, die ukrainische Flüchtlinge in ihrem Elternhaus aufnahm. Es wurden bereits viele Sachspenden wie Kinderfahrradhelme, Fahrräder und Laptops gesammelt und es fanden sich einige Eltern und Lehrkräfte, die mit den Flüchtlingen Deutsch lernen möchten.

Ganz persönlich betroffen ist der Sportlehrer Sascha Gladun, der aus der Ukraine stammt. Er engagiert sich in der Organisation von Spenden, dem Transport von Flüchtlingen und hilft als Übersetzer – auch an der Realschule, an der bereits der erste ukrainische Schüler willkommen geheißen wurde.

A. Pfister

Neuen Stoff mit Spielen Lernen! – Geht das?! Klar!! Unser „Gamification-Projekt“

Spiele machen Spaß! Das ist klar! Kann Schule dann nicht auch wie spielen sein? Das wünschen sich sicherlich manche SchülerInnen und würden gerne den normalen Unterricht durch Spiele ersetzen. Doch geht das so einfach? Was muss in ein gutes Lernspiel können und wie entsteht es?

Einige unserer 5., 7., und 8. Klassen nahmen am „Gamification-Projekt“ mit den Studierenden der Hochschule Neu-Ulm teil: In der ersten Phase wurden Fragebögen zu Erwartungen, Spielvorlieben, Wünschen und Vorerfahrungen ausgefüllt. In der zweiten und dritten Phase waren dann die Studierenden aktiv. Sie erstellten Lernspiele zu den Themen „Menschlicher Körper“, „Evolution“ sowie „Sexuelle Orientierung“. In der vorerst letzten Phase testeten die Schüler die ersten Lernspiele und gaben sehr fachmännisch ihr Feedback. Bisher hatten nur die Klassen 7a und 7b die Gelegenheit einige Spiele auf unseren iPads auszuprobieren. Die anderen Jahrgangsstufen folgen aber noch! Eines ist unseren SchülerInnen jetzt klar: Spiele im Unterricht sind eine gute Idee! Aber gut funktionierende Lernspiele zu entwickeln, die Wissen vermitteln und auch Spaß machen, das ist harte Arbeit!

Nächstes Jahr ist ein Projekt geplant, bei dem SchülerInnen selbst aktiv werden sollen und die Grundlagen des Programmierens sowie des Game-Designs lernen. Dazu soll ein zweitägiger Workshop an der Hochschule Neu-Ulm stattfinden.

C. Böhm

SchülerInnen gestalten ihre „Das-macht-mich-aus-Schachtel“

In den 7. Klassen gestalteten die SchülerInnen im evangelischen und katholischen Religionsunterricht Schachteln, in denen sie sich mit sich selbst auseinandersetzten und darstellten, was sie selbst ausmacht. Die Identitätsfindung ist ein Aspekt beim Thema „Erwachsenwerden“ im LehrplanPlus.
Die genaue Aufgabe bestand darin, die Schachteln äußerlich ansprechend zu gestalten und mindestens drei kleine Gegenstände hinein zu legen, die symbolisch für Eigenschaften, Fähigkeiten oder Hobbys stehen. Dazu sollte eine kurze Erläuterung beigefügt werden. In den Boxen fand sich beispielsweise eine Feder bei einer Naturliebhaberin, ein kleiner Ball bei einem Fußballspieler und eine Muschel bei einer Schülerin, die gerne am Strand ist.
Den SchülerInnen machte die Aufgabe große Freude und das Ergebnis waren sehr aufwändig und individuell gestaltete Schachteln.

Anja Pfister/Martina Appel-Schwab

Freundschaft

Trotz Überwiegen von negativen Nachrichten in den letzten Monaten, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 f in einer Vertretungsstunde gezeigt, wie wichtig eine positive Grundstimmung ist. Die Umsetzung des Arbeitsauftrages – Macht ein positives Foto zum Thema „Freundschaft“ mit unserem Ammersee im Hintergrund – kann sich sehen lassen!
M.Mäck-Tatz